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Vortrag zum Thema Digitalisierung

Dieser Artikel wurde am 09.07.2018 von let's find experts - Redaktion verfasst.

Zahlreiche Redner zum Thema Digitalisierung finden Sie auf unserer Plattform: Wählen Sie Digitalisierung und Redner in der Suchmaske. In den einzelnen Profilen der Redner sehen Sie dann, wer welche Schwerpunkte rund um das Thema Digitalisierung in seinen Vorträgen bietet. Viel Spaß!

 

Digitalisierung ist heute ein (überlebens)wichtiges Thema. Letztlich geht es darum, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Dienstleistern zu sichern. Praktisch kommt kaum ein Unternehmen um das Thema herum. Auch die gesetzlichen Regelungen für den Datenschutz (beispielsweise DSGVO) geben dem Thema eine ganz besondere Note. Hier gilt es einen echten Spagat hinzulegen, damit die unternehmerische Zukunft gesichert wird.

 

Gerade bei Vorträgen ist das derzeit ein zentrales Thema, denn ein guter Redner versteht es hier die wichtigsten Informationen auf den Punkt zu bringen und einen Weg in die Zukunft aufzuzeigen. Deshalb ist ein Vortrag zum Thema Digitalisierung in Unternehmen und auf Tagungen so wertvoll: Um mit einem passenden Beitrag wichtige Impulse zu setzen.

 

 

5 Tipps aus einem Vortrag zum Thema Digitalisierung

 

Das Thema der digitalen Ausrichtung ist heute für praktisch alle Unternehmen die zentrale Herausforderung, um auch in Zukunft noch aktiv am Marktgeschehen teilzunehmen.

 

  1. Das Thema ist Chefsache

 

Das Thema Digitalisierung zieht sich durch das gesamte Unternehmen wie ein roter Faden. Von daher ist dieses Thema in jedem Fall Chefsache, denn letztlich handelt es sich um strategische Entscheidungen, die das gesamte Unternehmen betreffen.

 

  1. Die digitale Task-Force

 

Um alle einzelnen Themen rund um die digitale Zukunft aus verschiedenen Perspektiven heraus zu betrachten ist es sinnvoll, Mitarbeiter in einem Digitalteam zusammenzufassen. Dadurch bekommt dieses Thema im Unternehmen eine ganz eigene Bedeutung. Außerdem wird so das Thema nicht von oben befohlen, sondern aus dem Unternehmen heraus entwickelt. Im Idealfall sogar von den Menschen, die schon in Teilbereichen fit sind.

 

  1. Setzen Sie auf eine eigene digitale Vision

 

Eine digitale Strategie braucht nicht nur eine Analyse über die vorhandenen Ressourcen und Möglichkeiten, sondern es braucht auch ein klares Ziel – oder besser eine packende digitale Vision.

 

  1. Finden und binden Sie externen Wissen

 

Werfen Sie einen Blick über den Tellerrand. Entdecken Sie digitale Unternehmen oder Start-ups und lernen sie von diesen Unternehmen.

 

  1. Stellen Sie Kunden in den Mittelpunkt

 

Digital hin oder her, am Ende dreht sich noch immer alles um die Kunden. Die Kunden sollten immer in den Mittelpunkt gestellt werden und die jeweiligen Prozesse und Abläufe sollten sich nicht nur am digital machbaren orientieren, sondern mehr und mehr am Kunden.

 

 

Digitalisierung ist abhängig vom Automatisierungsgrad

 

Bringen Redner Beispiele, so geben sie meist Einblicke in die einzelnen Prozesse, Systeme und Abläufe von Unternehmen. Schnell wird deutlich, dass sich einzelne Prozesse in vier Bereiche aufgliedern. Hierbei beginnt alles mit rein manuellen Prozessen und Abläufen und endet mit komplett automatisierten Prozessen.

 

Bei genauerer Betrachtung ergeben sich somit vier unterschiedliche Prozess-Kategorien:

 

  1. Prozesse, die vollständig manuell ablaufen, wie beispielsweise der Versand von Waren oder Ersatzteilen, persönliche Gespräche, Ablage von Papierdokumenten etc.
     
  2. Prozesse, bei denen Software für die Verarbeitung eingesetzt wird, wobei die Nutzung manuell läuft, wie beispielsweise Buchhaltungssysteme, ERP-Lösungen, Datenbanken oder E-Mail bzw. Messenger.
     
  3. Prozesse, die softwaregestützt organisiert sind und manuell genutzt werden, wie beispielsweise Hotline-Lösungen, technische Wartungen, Newsletter etc.
     
  4. Prozesse, die vollständig softwaregestützt laufen, wie beispielsweise der Wertpapierhandel, manche CRM-Lösungen, E-Dienstleistungen, Content Delivery etc.

 

 

Jedes Unternehmen hat seine ureigenen Systeme, Prozesse und Abläufe

 

Geht es um die digitale Ausrichtung von Unternehmen, dann gilt es zuerst, die vorhandenen Prozesse und Abläufe Schritt für Schritt zu zerlegen, so dass an den jeweiligen Stellen der Grad der vorhandenen/möglichen digitalen Ausrichtung ermittelt werden kann.

 

Denn eines sollte auch klar sein: Digitalisierung bedeutet nicht, eine neue Website aufzusetzen. Vielmehr geht es darum, mittels Soft- und Hardware Prozesse und Abläufe im Unternehmen zu optimieren, Daten zu analysieren, die Kommunikation zu verbessern um am Ende so einen Effekt in Sachen Kostenoptimierung zu erzielen.

 

Die Ausgangssituation sieht so aus, dass jedes Unternehmen im Tagesgeschäft eine bestimmte Anzahl von Prozessen hat. Diese Prozesse werden hierbei in sechs Stufen eingeteilt:

 

Stufe 0: Manuelle Prozesse ohne den Einsatz von Soft- und Hardware

 

Heute wohl eher selten anzutreffen sind Unternehmen der Stufe 0, die keinerlei IT in Vertrieb, Verwaltung oder Produktion einsetzen. Briefe werden per Hand geschrieben, das gesprochene Wort zählt und die Produktion erfolgt im wahrsten Sinne des Wortes in einer Manufaktur.

 

Stufe 1: Die ersten digitalen Schritte im Prozess

 

Das Unternehmen setzt im Betrieb an verschiedenen Stellen auf den PC. Egal ob Buchhaltung oder Datenverarbeitung. Üblicherweise werden Standardlösungen eingesetzt und die EDV ist eher einfach aufgebaut. Handelt es sich um ein produzierendes Gewerbe, dann gibt es auch oft in der Produktion Maschinen, die zur Steuerung auf entsprechende Computer setzen.

 

Stufe 2: Informationssysteme werden eingesetzt und Daten werden gezielt ausgewertet

 

Die Datenverarbeitung nimmt im Unternehmen immer komplexere Formen an, da die Aufgabenstellungen und Herausforderungen an die jeweiligen Lösungen steigen. Das Management setzt auf Informationssysteme, um auf diesem Wege alle Zahlen, Daten und Fakten zeitnah zur Hand zu haben. Auch in der Produktion werden die Systeme, Prozesse und Abläufe immer komplexer, so dass hier an vielen Stellen ohne EDV nichts mehr geht.

 

Auch bei der Kommunikation wird mehr und mehr auf E-Mail, Messanger und andere Kommunikationslösungen gesetzt, so dass auf diesem Weg eine weitestgehend papierlose Verarbeitung Standard ist.

 

Stufe 3: Das Internet findet seinen Weg ins das Unternehmen

 

Bei vielen Unternehmen ist heute das Internet an den verschiedensten Schnittstellen Standard. Alle Mitarbeiter haben Zugang zu einem PC mit Internetzugang, die Kommunikation erfolgt ausschließlich über entsprechende Kommunikationslösungen, meist gibt es ein eigenes Intranet zur Informationsverteilung und Verarbeitung des Unternehmenswissens (Wiki). Werbung und Kundenkommunikation erfolgt über Website und Social Media und die Kundendaten werden in einem CRM-System verwaltet. Das papierlose Büro ist gängige Praxis und alle Verbindungen zu Lieferanten und zum eigenen Versand erfolgen digital. Das heißt, die gesamte Lieferkette wird mittels EDV-Lösung organisiert und digital synchronisiert.

 

Stufe 4: Automatisierung in einzelnen Bereichen

 

Unternehmen sind zunehmend agiler und praktische alle Abläufe werden abteilungsübergreifend per Software gesteuert. Jeder im Team weiß, wer gerade an welchem Projekt arbeitet, der jeweilige Stand ist für alle ersichtlich und die Vernetzung des gesamten Unternehmens, und alle einzelnen Prozesse, machen deutlich, dass hier die digitale Ausrichtung nicht nur Einzug gehalten hat, sondern zum Tagesgeschäft gehört.

 

Nicht nur die interne Kommunikation läuft vollständig über digitale Wege, sondern auch Meetings finden mehr und mehr virtuell statt. Oft werden hier über Ländergrenzen hinweg Informationen ausgetauscht und Besprechungen virtuell abgehalten.

 

Mehr noch, Daten werden nicht nur gesammelt, sondern es werden an allen Schnittstellen so viele Daten wie möglich zusammengestellt, um diese dann mittels einer Big-Data-Analyse auszuwerten. Diese Daten dienen dann dazu, Entscheidungen zu treffen oder Prognosen zu formulieren.

 

Stufe 5: Das komplett digitale Unternehmen

 

Schon heute gibt es vollständig digital organisierte Unternehmen, die sogar vollständig auf eigene Büroräume verzichten. Oft sitzen die Mitarbeiter über Ländergrenzen hinweg verteilt, eine Produktion ist vollständig ausgelagert, die Kommunikation erfolgt ausschließlich digital und sämtliche Logistik- und Lieferketten werden teilweise oder vollständig automatisiert abgewickelt.

 

Zielvorgaben werden auf Basis der Zahlen, Daten und Fakten gesteuert, Wartungsarbeiten werden outgesourct und Markttrends und aktuelle Entwicklungen werden durch entsprechende Programme verfolgt und mit Hilfe von digitalen Markern werden entsprechende Aktionen automatisch ausgelöst.

 

Auch feste Mitarbeiter sind eher die Seltenheit. Vielmehr werden Dienstleistungen über spezielle Plattformen ausgeschrieben und Fachkräfte auf Projektbasis zusammengestellt.

 

Alles in allem ist deutlich, dass bei Unternehmen der Stufe 5 Effizienz und Produktivität im Mittelpunkt stehen und automatisierte Prozesse das Mittel der Wahl sind. Über Software lassen sich die entsprechenden Prozesse leicht überwachen, optimieren und skalieren.

 

Viele buchen einen Redner bzw. einen Vortrag zum Thema Digitalisierung, weil sie wissen, dass gelebte Digitalisierung ein echter Wettbewerbsvorteil ist.

 

Eines wird bei genauerer Betrachtung immer deutlicher. In Zukunft werden mehr und mehr Unternehmen auch über den Weg der digitalen Ausrichtung immer ähnlicher, denn früher oder später setzen alle auf eine vollständige und unternehmensweite digitale Strategie. Als Wettbewerbsfaktor für eine starke Positionierung stehen somit in Zukunft wieder Kreativität, Emotionen, Innovationen und Geschwindigkeit im Mittelpunkt.

 

 

 

Fazit

 

Die Zukunft ist digital, soviel steht fest. Hierbei ist es immer eine gute Idee, auf externes Expertenwissen und Know-how zu setzen, um der eigenen digitalen Vision ein Fundament zu geben. Bestimmt finden Sie bei uns einen passenden Vortrag oder den richtigen Redner zum Thema Digitalisierung. Gerade ein Vortrag im Rahmen eines Strategiemeetings kann hier entscheidende Impulse setzen und ein erfahrener Redner versteht es, Wissen in ihr Unternehmen zu transportieren.