Vortrag Netzwerken/Networking: 5 Redner Vergleich

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Redner, die einen Vortrag zum Thema Netzwerken halten

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Dr. Magda Bleckmann

Redner · Trainer · Coach

Dr. Magda Bleckmann sorgt fĂŒr Ihren starken Auftritt. Sie bringt Sie locker ins GesprĂ€ch, Sie prĂ€sentieren sich ĂŒberzeugend und steigern so Ihren Umsatz und Erfolg. Das macht Sie als Expertin fĂŒr Erfolgsnetzwerke als Bestsellerautorin und mit Ihrer umfassenden Erfahrung in Politik und Wirtschaft

JĂŒrgen BrĂŒna

Redner · Berater · Trainer · Coach

Beratung und Netzwerke fĂŒr Unternehmer und (zukĂŒnftige) GrĂŒnder

Redner, die einen Vortrag ĂŒber Netzwerken bzw. Networking halten, zeigen ihrem Publikum, wie sie leichter bzw. besser Netzwerken.


Netzwerken gehört heute nicht nur zum guten Ton, sondern ist fester Bestandteil derjenigen, die erfolgreich in ihrem Business unterwegs sind. Beziehungen mĂŒsste man haben, heißt es oft. Im Volksmund wird das Netzwerken oft abfĂ€llig mit Vitamin B oder mit dem negativ konnotierten Begriff Seilschaften umschrieben. In Wirklichkeit ist kein Mensch in der Lage, heute alles zu wissen. Doch gut ist, wenn man jemanden kennt, der einem hilft. Genau darum geht es beim Netzwerken, nĂ€mlich um das Kennenlernen, Zusammenarbeiten und gegenseitige Lösen von Problemen.

Eine gute Gelegenheit, um das Thema Netzwerken nÀher zu beleuchten. Finden sie heraus, was Netzwerken ist, wie Netzwerken funktioniert und welche Vorteile Netzwerken mit sich bringt.

Erleben sie nachfolgend, wie das Thema Netzwerken vielleicht auch fĂŒr Ihr Business funktioniert und Sie durch das Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens profitieren, bzw. anderen Menschen dabei helfen, damit Sie von ihnen auf die eine oder andere Art und Weise profitieren. Denn eines ist klar, Netzwerken ist keine Einbahnstraße - jeder profitiert irgendwann von seinem Netzwerk.


1. Was ist Netzwerken?

Vor Jahren hörte man den Begriff Netzwerken nur hinter vorgehaltener Hand. FĂŒr manch einen hat ein Netzwerk aus guten Kontakten einen Makel. Im Volksmund wird ein Netzwerk auch als Seilschaft bezeichnet. Die Aussage „Man braucht nur Vitamin B“ besagt, dass man nur die richtigen Kontakte braucht, um etwas zu bekommen oder zu erreichen. Per Definition ist Netzwerken, gerne auch mit Networking oder Networken umschrieben, als Aufbau und Pflege eines Kontaktnetzwerks zu verstehen.

Networking verfolgt folgende Ziele:

  1. Wissens- und Informationsaustausch,
  2. gegenseitige Hilfe oder
  3. Verschaffung von Vorteilen.

Im Kern folgt Networking dem Prinzip der Freundesfreunde. Jeder bringt sich hier nicht nur selbst mit ein, sondern auch das eigene Geflecht aus Beziehungen und Kontakten. Dadurch wÀchst und gedeiht das Netzwerk, denn jeder kennt jemanden, der einen kennt.

FrĂŒher bildeten sich Netzwerke hinter verschlossenen TĂŒren in Clubs, Logen, Verbindungen etc. Das passiert auch heute noch so. Doch Netzwerken ist in der Zwischenzeit mehr in das Bewusstsein gerĂŒckt. Viele Unternehmer, Freiberufler, SelbststĂ€ndige und Arbeitnehmer setzen auf das Prinzip Netzwerken, um im Job zu glĂ€nzen. Gemeinsam ist jeder durch ein gepflegtes Netzwerk stĂ€rker.


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1.1 Welche wichtigen Regeln gibt es beim Netzwerken?

Netzwerke bauen sich nicht durch Zufall auf, sondern werden von Personen geschmiedet, die gemeinsame Interessen haben und eigene Ziele verfolgen. Dabei gibt es beim Netzwerken Regeln, die jeder kennen und beherzigen sollte.

  1. Setze dir klare Ziele fĂŒr den Aufbau deines Netzwerks.
  2. Mach dir bewusst, was du von Kontakten erwartest.
  3. Lass Kontakte von dir und deinem Netzwerk profitieren.

Jede Regel ist wichtig, doch erfolgreiches Networking steht und fÀllt mit der Zielsetzung. Klar ist, wer Ziele setzt, richtet den Fokus auf das Wesentliche. Mehr noch, Zielklarheit ist ein guter Wegbegleiter, um im Dialog mit anderen das Entscheidende zu vermitteln. Beherzigen alle Teilnehmer im GesprÀch diese erste einfache Regel, gelingt es, schnell einen gemeinsamen Nenner zu finden. Gemeinsamkeiten sind nicht zu unterschÀtzen, denn Klasse ist beim Netzwerken höher zu bewerten, als die Masse an Kontakten. Nicht derjenige, der die meisten Visitenkarten einsammelt, gewinnt, sondern derjenige, der die passenden Kontakte findet.

Ist die Zielsetzung beim Networking der große Bruder, dann ist die Erwartungshaltung der kleine Bruder. GrundsĂ€tzlich gilt es auch im Vorfeld zu definieren, was konkret von Netzwerkpartnern erwartet wird und wie sich diese ins Spiel bringen können. Nichts behindert den Prozess des Netzwerkens mehr, als wenn man einem passenden Netzwerkpartner begegnet und dann nicht auf den Punkt formuliert, welche Hilfe man sucht bzw. was man selbst alles in die Waagschale legt. Alles steht und fĂ€llt hier mit der Erwartungshaltung.

In der Bibel steht: Geben ist Seeliger denn Nehmen. Beim Netzwerken ist es wie bei einem Ofen. Jeder Ofen spendet erst WĂ€rme, wenn man ihn mit brennbarem Material befĂŒllt und ein Feuer entfacht. Gleiches gilt beim Netzwerken. Hier heißt es, in Vorleistung zu treten und selbst aktiv zu werden. Wichtig hierbei ist, dass keine unmittelbare Gegenleistung erwartet wird. Oft sind es die Kleinigkeiten, die ein Netzwerk am Laufen halten und das Große und Ganze ist ĂŒber die Zeit wichtiger als eine direkte Gegenleistung.

Die vierte und wichtigste Regel lautet, am Ball zu bleiben. Der erste Kontakt ist der erste Schritt. Danach gilt es, den Kontakt zu vertiefen, zu pflegen und durch weitere Treffen fĂŒr beide Seiten mit Sympathie und Nutzen aufzuladen. Erfolgreiches Netzwerken ist ein langfristiges Spiel, denn Kontakte mĂŒssen gehegt und gepflegt werden.

Im Seminar, Training oder Workshop vermitteln Trainer nicht nur, Ziele zu setzen, sondern sie erarbeiten auch mit praktischen Übungen,

  • wie GesprĂ€che eröffnet werden,
  • man sich selbst in Spiel bringt und
  • Kontakte so notiert, dass diese einer Systematik folgen.

Gerade der letzte Punkt ist im TagesgeschÀft wichtig, denn nur, wenn man Kontakte systematisch notiert und so aufbewahrt, dass man sie zur richtigen Zeit und passenden Gelegenheit zur Hand hat, profitiert man von seinem Netzwerk. Im Seminar, Training oder Workshop vermitteln Trainer hier verschiedene Techniken und Möglichkeiten, um Kontakte zu speichern, mit Schlagworten zu versehen und durch Notizen zu ergÀnzen.

2. Welche Impulse liefert ein Vortrag zum Thema Netzwerken?

Ein Vortrag zum Thema Networking bzw. Netzwerken erfreut sich großer Beliebtheit, vor allem bei Veranstaltungen, die das Netzwerken begĂŒnstigen. So lassen sich ĂŒber einen Vortrag gewisse Grundregeln vermitteln, um GesprĂ€chsstoff fĂŒr das anschließende Networking zu liefern.

Folgende Impulse liefert ein Vortrag zum Thema Netzwerken:

  • Zielsetzung fĂŒr das eigene Netzwerk
  • Auswahl der passenden Veranstaltungen
  • Der erste Eindruck zĂ€hlt
  • Auswahl und Ansprache vor Ort
  • Der eigene Werkzeugkasten fĂŒr erfolgreiches Netzwerken
  • Erwartungshaltung beim Networking
  • Geben und Nehmen im Netzwerk
  • Immer in Kontakt bleiben
  • Pflege des eigenen Netzwerks
  • GlĂŒckwĂŒnsche und gute Tipps
  • Strategien und Techniken zur Netzwerkpflege
  • Das Netzwerk aufrĂ€umen
  • etc.

Im Vortrag zum Netzwerken lassen sich auf unterhaltsame Art und Weise gute Tipps, Tricks und Strategien verpacken, sodass jeder Teilnehmer in die Lage versetzt wird, ein eigenes Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. Redner, Speaker bzw. Referenten verstehen es, das Wesentliche zum Netzwerken auf den Punkt zu bringen.

3. Methoden fĂŒr erfolgreiches Netzwerken

Kommt es im Vortrag zum Thema Networking auf die Methoden zu sprechen, differenzieren Redner, Speaker bzw. Referenten zwischen

  • Online und
  • offline Netzwerken.

Online Netzwerken passiert ĂŒber die klassischen Plattformen wie XING oder LinkedIn. Beide Netzwerke sind karriere- bzw. berufsorientiert und in erster Linie gedacht, um Kontakt aufzunehmen und zu Netzwerken. RegelmĂ€ĂŸig erfĂ€hrt man etwas ĂŒber seine Kontakte, bekommt Geburtstagerinnerungen und kann einzelne Kontakte mit den passenden Schlagworten so versehen, dass man diese bestimmten Aktionen zuordnen kann. Ein guter Weg, um den Überblick zu behalten. ZusĂ€tzlich hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, in einzelnen Themengruppen aktiv zu sein, um so die eigene Sichtbarkeit zu forcieren. Letztlich ist es ein Leichtes, um hier mit den richtigen Menschen auf kurzem Wege in Kontakt zu treten.

ZusĂ€tzlich zu klassischen Business-Portalen zeigen Redner, Speaker bzw. Referenten im Vortrag, dass auch via Social Media Networking möglich ist. Einzige EinschrĂ€nkung hierbei ist, dass eigentlich nur Facebook fĂŒr Kontaktaufnahme und Dialog geschaffen ist. Alle weiteren Medien dienen mehr der eigenen Sichtbarkeit, um dann im nĂ€chsten Schritt potenzielle Kontakte auf passendere KanĂ€le zu ĂŒberfĂŒhren. Doch online Netzwerken hat immer einen gewissen Makel, nĂ€mlich Distanz.

Echtes Networking passiert idealerweise immer ab einem bestimmten Punkt auf persönlicher Ebene. Manchmal reicht ein Telefonat, doch meist braucht es direkten persönlichen Kontakt. Das fĂŒhrt direkt zur zweiten Methode, nĂ€mlich offline Netzwerken.

FĂŒr viele echte Netzwerker ist offline Netzwerken die beste Form, um Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Es gilt Ziele zu erreichen oder sich gezielt in einem Umfeld mit Menschen zu bewegen, die das erreicht haben, was man erreichen will. Dabei gibt es eine Vielzahl von möglichen SpielplĂ€tzen, um in Kontakt zu treten.

Folgende Veranstaltungen und Gelegenheiten sind ideal zum Netzwerken:

  • Veranstaltungen,
  • Konferenzen,
  • Tagungen,
  • VortrĂ€ge,
  • Vereinenstreffen,
  • Meet-ups,
  • Messen,
  • Partys,
  • Feiern,
  • After-Show Events,
  • Mitgliedschaften in VerbĂ€nden, Logen, Gruppen etc.
  • sportliche AktivitĂ€ten wie Golf, Tennis usw.
  • Unternehmerreisen,
  • Mastermindgruppen,
  • Reise-Lounges,
  • etc.

Überall lĂ€sst sich netzwerken, wo Menschen mit gleichen oder zumindest Ă€hnlichen Interessen zusammenkommen. Oft ist es sogar Sinn und Zweck einer Veranstaltung, um Menschen persönlich zusammenzubringen. Echte Netzwerker bewegen sich sicher und souverĂ€n auf jedem Parkett und verstehen es, sich in Szene zu setzen und Kontakte zu knĂŒpfen.

Im Training, Seminar bzw. Workshop mit dem Schwerpunkt Networking zeigen Trainer, wo man sein eigenes Netzwerk ausweitet und wie man dabei behutsam vorgeht, um als aufregend und angenehm anders als andere wahrgenommen wird. Oft trennt sich hier die Spreu vom Weizen, denn das Auftreten und der Ton beeinflussen maßgeblich das Netzwerken auf hohem Niveau.

4. Welche Ziele erreicht man mit Netzwerken?

Erfolgreiche Netzwerker agieren mit einer klaren Zielsetzung. Im Seminar, Training oder Workshop nimmt sich ein Trainer besonders viel Zeit fĂŒr dieses Thema. Hier gilt es, klar herauszuarbeiten, welches Ziel die Teilnehmer ĂŒber Networking erreichen wollen und wie sich der Weg zur Zielerreichung gestaltet. Die eigentliche Frage an dieser Stelle ist, welche Ziele sich ĂŒber Networking erreichbar sind.

Folgende Ziele lassen sich durch Netzwerken erreichen:

  • Wissensgewinn,
  • Informationsvorsprung,
  • Kooperation,
  • Akquise,
  • Jobsuche,
  • Anerkennung,
  • Zugehörigkeit,
  • Problemlösung,
  • Personalgewinnung,
  • Lobbyarbeit,
  • etc.

Die Zielsetzung fĂŒrs Networking ist vielschichtig und folgt in jedem Fall einem individuellen Profil. Dieses gilt es im Training, Seminar bzw. Workshop herauszuarbeiten. Erfahrene Trainer verstehen es hierbei, konkrete Zielsetzungen und psychologische Aspekte zu berĂŒcksichtigen, denn neben handfesten Zielsetzungen fĂŒr Beruf und Karriere gibt es rein psychologische Faktoren. Hier tun Trainer gut daran, diese im Seminar, Training oder Workshop fĂŒr jeden Teilnehmer klar herauszuarbeiten. Ohne solide Vorarbeiten mangelt es an Zielklarheit, sodass erfolgreiches Netzwerken in weite Ferne rĂŒckt.

5. Wie lerne ich Netzwerken?

Netzwerken lernt man am besten, indem man es regelmĂ€ĂŸig praktiziert. Hier heißt es: „Lieber fehlerhaft gestartet, als perfekt gezögert". Der Sprung ins kalte Wasser ist eine gute Schule. Dennoch lohnt es sich, zuvor ein Training, Seminar oder Workshop zum Networking zu besuchen, um sich mit den Grundlagen des Netzwerkens vertraut zu machen.

Ein erfahrener Trainer hilft beim Erlernen des Netzwerkens, um:

  1. Die eigenen Ziele zu definieren,
  2. den Auftritt zu inszenieren und
  3. beim Aufbau von Gewohnheiten und Routinen.

Zuerst gilt es eindeutig zu definieren, was man sich vom Netzwerken verspricht, was man selbst alles in die Waagschale legen kann und ob es eine Erwartungshaltung in Bezug auf potenzielle neue Kontakte gibt. Je klarer man an dieser Stelle ist, umso leichter fÀllt einem die Kontaktaufnahme in entsprechenden Situationen. Die Kontaktaufnahme ist der zweite Punkt, der im Rahmen eines Seminars, Workshops oder Trainings einstudiert wird.

Erfolgreiches Netzwerken ist, was neben einer klaren Zielsetzung jede Menge FingerspitzengefĂŒhl braucht. Der Grund hierfĂŒr ist leicht zu verstehen. Netzwerken ist wie Diplomatie. Es geht weniger darum, innerhalb von kĂŒrzester Zeit möglichst viele Menschen anzusprechen, sondern sich selbst so in Szene zu setzen, dass man angesprochen wird. Wortgewandtheit, spannende Storys und Menschenkenntnis helfen dabei, um souverĂ€n zu agieren. Das Fundament wird hier im Rahmen von Training, Seminar oder Workshop erarbeitet. Trainer helfen dabei, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Idealerweise wird im Gesamtauftritt vermittelt, wer man ist, was man macht und wie andere Menschen von einem profitieren.

Diese Inszenierung braucht jede Menge Zeit und sollte in der Praxis Schritt fĂŒr Schritt erarbeitet und trainiert werden. Trainer helfen dabei, um im Seminar, Training oder Workshop am Fundament zu arbeiten, doch erst in der Praxis werden die FĂ€higkeiten und Fertigkeiten perfektioniert.

Netzwerken ist eine Gesamtinszenierung mit einem konkreten Ziel. Dabei geht es um folgende Schwerpunkte:

  1. Das eigene souverÀne Auftreten,
  2. die Wahl der richtigen Kleidung fĂŒr den jeweiligen Anlass,
  3. zurechtlegen von geeigneten Storys, um ins GesprÀch zu kommen,
  4. die Kunst des Zuhörens und das gezielte Setzen von Impulsen,
  5. Ausstrahlung mit Anziehungskraft,
  6. die unmerklichen Grenzen beim Kennenlernen,
  7. Übergang von GruppengesprĂ€chen hin zu persönlichen EinzelgesprĂ€chen,
  8. Fragen stellen, um das GesprÀch am Laufen zu halten und die Richtung zu steuern,
  9. das passende Timing, um Visitenkarten austauschen und
  10. in Kontakt bleiben.

Erfolgreich Netzwerken ist immer ein wenig wie ein Flirt – es ist ungeschickt, gleich mit der TĂŒr ins Haus zu fallen. Vielmehr braucht es in jedem GesprĂ€ch Zeit, Muße und Sympathie, um aus einem GruppengesprĂ€ch ein EinzelgesprĂ€ch werden zu lassen, das am Ende zu mehr fĂŒhrt. Niemand will genervt werden. Jeder ist auf der Veranstaltung, um zu sehen und gesehen zu werden. Netzwerken passiert beilĂ€ufig, fast schon unmerklich. Trainer betonen an dieser Stelle, dass es zum einen eine gewisse SouverĂ€nitĂ€t braucht, aber auch Geduld gefragt ist.

Im Training, Seminar oder Workshop werden hier in Einzel- und GruppenĂŒbungen trainiert, wie sich korrekt verhĂ€lt, um erfolgreich das eigene Netzwerk mit potenziellen neuen Kontakten auszustatten. Erfahrene Trainer zeigen, worauf es ankommt, wie sich Teilnehmer geschickt verhalten und das Thema Networking beilĂ€ufig passiert. Am Ende zĂ€hlt die praktische Erfahrung. Das heißt: Üben, ĂŒben und nochmals ĂŒben.

Hat man die ersten Erfahrungen in Sachen Networking gesammelt und findet Spaß daran, dann kommt schnell der Punkt, an dem man besser werden möchte. Trainer vermitteln dabei gerne weitere Inhalte, um die FĂ€higkeiten und Fertigkeiten in Sachen Networking zu verbessern. In speziellen Seminaren, Workshops oder Trainings erlernen Teilnehmer, worauf es ankommt und wie man ein besserer Netzwerker wird. Manchmal reicht es aus, einen geeigneten Vortrag zum Thema Networking zu besuchen. Gute Referenten, Redner bzw. Speaker verstehen es, passende Impulse zu setzen. Erfahrene Netzwerker haben ein gutes GespĂŒr dafĂŒr, an welchen Stellen sie etwas Neues lernen und ausprobieren können.

Details, die einen guten Netzwerker ausmachen:

  1. Der erste Eindruck zĂ€hlt – der letzte bleibt!
  2. Das eigene Netzwerk ist ein wertvolles Asset.
  3. Geben, Teilen, Annehmen ohne zu erwarten.
  4. Das Wort Danke öffnet TĂŒren.
  5. Erst durch die richtige Pflege wachsen Kontakte.
  6. Ein Netzwerk wÀchst, indem Kontakte geteilt werden.
  7. Fragen eröffnen Möglichkeiten.
  8. Jeder Kontakt ist zu schĂŒtzen.

Trainer vermitteln im Seminar, Training oder Workshop zu jedem einzelnen Punkt wertvolle Anregungen und Redner, Speaker bzw. Referenten liefern im Vortrag zum Thema die passenden Impulse. Unterziehen wir nun den einzelnen Punkten einen RealitÀtscheck.

5.1 Warum ist der erste und letzte Eindruck so wichtig?

Im Vortrag sprechen Redner, Speaker bzw. Referenten gerne darĂŒber, dass es keine zweite Chance fĂŒr einen ersten guten Eindruck gibt. Von daher sollte jeder beim Netzwerken die Kunst beherrschen, sich selbst so vorzustellen, dass der GegenĂŒber von sich aus das GesprĂ€ch sucht. Mehr noch, alleine die Vorstellung sagt sehr viel ĂŒber einen aus und setzt so den Grundton fĂŒr alles Weitere, was kommt – oder auch nicht. Nicht nur der erste Eindruck zĂ€hlt, sondern auch der letzte. So, wie andere Menschen einen in Erinnerung behalten, ist ihre RealitĂ€t. Je einprĂ€gsamer und positiver der letzte Eindruck ist, umso besser lĂ€sst sich daran anknĂŒpfen.

5.2 Wieso ist das eigene Netzwerk ein wertvolles Asset?

Jeder Kontakt zĂ€hlt. Somit ist auch jeder Kontakt wertvoll. Beim Networking geht es um die Sache, aber noch mehr um Menschen. Echtes Interesse, wahre Herzlichkeit und ein offenes Ohr sind die Grundlage des Netzwerkens. Es geht immer darum, eine echte Verbindung aufzubauen. Zu echtem Interesse gehören Fragen. Über die richtigen Fragen erfĂ€hrt man mehr ĂŒber andere Menschen. Hierbei gilt, die PrivatsphĂ€re zu wahren und taktvoll zu agieren. Hierzu gehört, negative Kritik zu vermeiden und auf unaufgeforderte RatschlĂ€ge zu verzichten. Zu frĂŒh eingebracht unterminieren Kritik und RatschlĂ€ge die ersten zarten Bande in der Kontaktaufnahme. Meist enden solche KontaktgesprĂ€che unter irgendeinem fadenscheinigen Vorwand und es fĂ€llt schwer, hier noch einmal anzuknĂŒpfen. Genau deshalb ist das eigene Netzwerk ein so wertvolles Asset, denn es wĂ€chst und gedeiht, wenn es auf Vertrauen und gegenseitiger WertschĂ€tzung basiert.

5.3 Geben, Teilen, Annehmen - ohne zu erwarten

Ein Grundsatz im Networking basiert auf der Annahme, mehr zu geben, als man selbst erhĂ€lt, denn ĂŒber kurz oder lang wird sich alles ausgleichen. Letztlich geht es darum, offen fĂŒr Gelegenheiten zu sein und GesprĂ€che mit wertvollen Inhalten und Impulsen aufzuwerten. Wortgewandtheit ist hierbei eine Kunst, die geschult werden sollte. Idealerweise legt man sich eine Vielzahl von passenden Storys zurecht, die man dann an geeigneter Stelle im GesprĂ€ch mit einfließen kann. Vielleicht ist das sogar eine der wichtigsten FĂ€higkeiten und Fertigkeiten beim Netzwerken. Trainer erarbeiten hier in Seminaren, Trainings und Workshops mit Teilnehmern entsprechende Storylines, um im GesprĂ€ch zu bleiben und so anderen Menschen nĂ€her zu kommen.

Entscheidend ist, dass die eigene Erwartungshaltung zurĂŒckgeschraubt werden muss. GrundsĂ€tzlich gilt beim Netzwerken, das gegeben wird, ohne direkt eine Gegenleistung zu erwarten. Diese Eigenschaft macht vieles leichter.

5.4 Das Wort Danke öffnet TĂŒren

Trainer und Referenten betonen es in Seminaren, Trainings und Workshops bzw. in VortrĂ€gen zum Thema Networking immer wieder. Viel zu oft vergessen wir uns, bei den Menschen zu bedanken, die uns einen gefallen getan oder uns mit wertvollen Tipps und Informationen unterstĂŒtzt haben. Vergisst man, Danke zu sagen, dann nutzt man das Netzwerk nur fĂŒr seine eigenen Zwecke aus. Trainer vermitteln in Seminaren, Trainings und Workshops, dass das unangebracht und langfristig fĂŒr den Aufbau eines funktionierenden Netzwerks schĂ€dlich ist. Von daher gehört ein Danke zum guten Ton und ist ein absolutes Muss. Mehr noch, werden beispielsweise Kontakte vermittelt, dann sollte hier der Kontaktgeber auf dem Laufenden gehalten werden.

Trainer weisen in Seminaren, Trainings und Workshops auch darauf hin, dass das Timing fĂŒr das Danke stimmen muss. Erfolg der Dank zu frĂŒh, kann es genauso unpassend sein, wie eine Danksagung, die zu spĂ€t kommt – oder gar nicht. Auf jeden Fall öffnet ein Dank an der richtigen Stelle TĂŒr und Tor und hilft dabei, den Kontakt zu vertiefen und das Netzwerk zu festigen.

5.5 Erst durch die richtige Pflege wachsen Kontakte

Redner, Referenten und Speaker dramatisieren im Vortrag zum Networking gerne einen Punkt. Ein gutes Netzwerk entsteht erst, wenn es gehegt und gepflegt wird. Dabei nutzen sich Kontakte nicht ab. Es ist in jedem Fall kein guter Zug, wenn man Kontakte nach der gewĂŒnschten Hilfestellung aufs Abstellgleis schiebt. Oft heißt es hier, dass man den wahren Charakter eines Menschen erst dann erkennt, wenn er einen nicht mehr braucht. Leider ist da etwas dran.

Von daher gehört es zur hohen Schule des Netzwerkens, dass Kontakte gepflegt werden, egal, ob sie einem aktuell nĂŒtzen, oder nicht. Man ist fĂŒr seinen Kontakt da, auch wenn es aktuell kein konkretes Anliegen gibt. Hier spielt Netzwerken ĂŒber Social Media eine entscheidende Rolle. Hier lassen sich gezielt Tipps und Informationen ausspielen und meist wird man auch an bevorstehende Geburtstage erinnert, sodass man hier auf direktem Weg seine Gratulation aussprechen kann.

Egal wie, Kontakte brauchen Pflege, damit sie sich festigen, wachsen und gedeihen.

5.6 Ein Netzwerk wÀchst, indem Kontakte geteilt werden

Trainer verweisen in Seminaren, Trainings und Workshops darauf, dass die erfolgreichsten Netzwerker Menschen sind, die andere Menschen zusammenbringen. Sie verstehen es hierbei meisterhaft, Kontakte herzustellen und dabei weitere Kontakte mit ins Spiel zu bringen. Dabei gehen sie planvoll und mit Bedacht vor und ĂŒberlegen sich zu jeder Zeit, wer, fĂŒr wen eine echte Bereicherung sein könnte. Je besser Netzwerker dieses Spiel beherrschen, umso schneller wĂ€chst das Netzwerk.

5.7 Fragen eröffnen Möglichkeiten

Kann man eine Frage nicht beantworten, dann ist jemand anderes, der die Frage beantworten kann, hilfreich. Dieses Prinzip der Gegenseitigkeit ist die Grundidee des Netzwerkens. Oft eröffnen Fragen das Tor der Möglichkeiten. Dabei kommt es nicht zwingend darauf an, dass man selbst alle Fragen beantworten kann. Oft reicht es, wenn man jemanden kennt, der die Antwort weiß.

Trainer vermitteln in Seminaren, Trainings und Workshops, wie Fragen richtig gestellt werden und wie Fragen als Sprungbrett fĂŒr erfolgreiches Netzwerken genutzt werden. Oft braucht es zu Beginn Mut, um eine eigene Frage in den Raum zu stellen. Erfahrene Netzwerker greifen diese gerne auf und helfen bei der Beantwortung. So werden Kontakte geknĂŒpft und das Netzwerk belebt.

5.8 Jeder Kontakt ist zu schĂŒtzen

In lockerer Runde erleben wir es viel zu oft, dass Menschen ĂŒber nicht anwesende Personen herziehen bzw. tratschen. Das mag im ersten Augenblick amĂŒsant erscheinen, ist es aber nicht. Beteiligt man sich am Tratsch, dann sagt das mehr ĂŒber einen selbst aus, als ĂŒber den, der im Mittelpunkt des Tratsches steht. LĂ€stereien werfen, auch und gerade in kleiner Runde, in erster Linie einen Schlagschatten auf einen selbst. Trainer greifen dieses Thema auf und vermitteln im Training, Seminar bzw. Workshop Strategien, wie man mit Tratsch idealerweise umgeht, wie man sich geschickt raushĂ€lt und gegebenenfalls Initiative ergreift.

6. Wie wichtig ist Netzwerken?

Referenten, Redner bzw. Speaker greifen im Vortrag gerne das Thema Netzwerken auf, denn ab einer bestimmten Position braucht jeder Unternehmer, SelbststĂ€ndige, Freiberufler und jede FĂŒhrungskraft ein Netzwerk aus guten Kontakten. Die GrĂŒnde hierfĂŒr sind denkbar einfach und im Vortrag zum Thema Networking greifen Redner, Speaker bzw. Referenten die Notwendigkeiten fĂŒr Netzwerken gerne auf.

Im Berufsalltag konzentrieren wir uns in vielen FĂ€llen sehr stark auf einen bestimmten Bereich. In diesem sind wir Spezialist und in vielen anderen Bereichen brauchen wir Hilfe, UnterstĂŒtzung oder Informationen. In Seminaren, Workshops und Trainings vermitteln Trainer, dass erfolgreiche Netzwerker die NĂ€he von Menschen suchen, die Ă€hnliche Ziele und Interessen verfolgen oder sie suchen Personen, die schon dort sind, wo sie selbst hinwollen.

Im eigenen Netzwerk kann sich jeder gemĂ€ĂŸ seiner Aufgabenstellung bzw. Zielsetzung engagieren und langfristig gesehen wird jeder das bekommen, was er sucht.

Das finden Netzwerker in ihrem Netzwerk:

  • Erfahrungen,
  • Informationen,
  • Empfehlungen,
  • Tipps fĂŒr Veranstaltungen,
  • Buch- und WeiterbildungsratschlĂ€ge,
  • Karrieretipps,
  • Mentoren,
  • Kunden,
  • Arbeitgeber,
  • etc.

Was jeder fĂŒr sich selbst findet, liegt in der persönlichen Zielsetzung. Trainer erarbeiten hier in Seminaren, Workshops und Trainings mit Teilnehmern entsprechende Zielsetzungen, um ĂŒber diesen Weg schrittweise das eigene Netzwerk aufzubauen und zu beleben.

6.1 Netzwerken auf Messen, Veranstaltungen, Events und Konferenzen

Netzwerken passiert ĂŒberall dort, wo Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammentreffen. Gehen Redner, Speaker bzw. Referenten im Vortrag auf die Orte fĂŒr erfolgreiches Netzwerken ein, dann werden mit als erstes Messen, Veranstaltungen, Events und Konferenzen genannt. Diese Gelegenheiten sind ideal, denn der Anlass und das Thema bieten eine Art Vorselektion. Dadurch wird die Chance erhöht, dass Menschen mit gleichen Interessen zusammenkommen.

Mehr noch, auf diesen Veranstaltungen ist es ĂŒblich, ins GesprĂ€ch zu kommen – eine gute Vorbereitung ist alles. Im Vortrag, Seminar, Training und Workshop erfĂ€hrt man, wie eine gute Vorbereitung fĂŒr einen Tag mit vielen Gelegenheiten aussieht.

FĂŒr erfolgreiches Netzwerken auf Messen, Veranstaltungen, Events und Konferenzen braucht es:

  • Eine klare Zielsetzung fĂŒr den Aufbau seines Netzwerks,
  • Mut, um sich zu einer GesprĂ€chsrunde zu gesellen bzw.
  • Courage, um direkt in ein EinzelgesprĂ€ch einzusteigen.
  • Idealerweise hat man einen guten Opener, um ins GesprĂ€ch zu kommen, und versteht es
  • das GesprĂ€ch spannend, unterhaltsam und unvergesslich zu gestalten, um
  • ĂŒber diesen Weg einen neuen Kontakt fĂŒr das eigene Netzwerk zu gewinnen.
  • Als letzten Schritt geht es dann darum, in Kontakt zu bleiben und den Kontakt zu pflegen.

Ein guter Referent, Speaker bzw. Redner liefert zu den einzelnen Punkten im Vortrag gute Beispiele fĂŒr erfolgreiches Netzwerken auf Messen, Veranstaltungen, Events und Konferenzen. Im zugehörigen Seminar, Training oder Workshop erarbeiten Teilnehmer dann die einzelnen Inhalte, um ein eigenes Netzwerk aufzubauen, bzw. um sich in einem aktiven Netzwerk erfolgreich zu bewegen.

6.2 Netzwerken im Unternehmen

Es gibt ĂŒberall gute Gelegenheiten, um auf Messen, Veranstaltungen, Events und Konferenzen zu netzwerken. Doch auch im Unternehmen lohnt es sich, sein eigenes Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. NatĂŒrlich funktioniert das nur in Unternehmen, die eine entsprechende GrĂ¶ĂŸe haben.

Netzwerken im Unternehmen bietet folgende Vorteile:

  1. Durch das Networking erhöht man seine eigene Sichtbarkeit und verbessert die Karrierechance durch einen Mentor.
  2. Viele Aufgaben und Projekte im Unternehmen werden heute durch AgilitÀt immer schneller und kleinteiliger, sodass jeder Kontakt zÀhlt, um auftretende Herausforderungen auf kurzem Wege zu lösen.
  3. Systematisches Netzwerken im Unternehmen hilft, um Teil von neuen Projekten zu werden, um Kontakte zu pflegen und gegebenenfalls neue Möglichkeiten zu entdecken.

Redner, Speaker bzw. Referenten liefern gerne im Vortrag Impulse, wie das Thema Networking im Unternehmen gelebt und zu einem Teil einer Unternehmenskultur werden kann. Gut vernetzte Mitarbeiter sind fĂŒr Unternehmen wertvoll. Oft lassen sich so Probleme auf kurzem Wege lösen. Gut vernetzte Mitarbeiter sind bereit, die Initiative zu ergreifen und ein gutes Netzwerk im Unternehmen kann dabei helfen, Projekte schneller und besser zu realisieren.

In speziellen Seminaren, Trainings und Workshops lassen sich Strategien und Möglichkeiten vermitteln, wie Networking zum Teil der Unternehmenskultur wird.

7. Tipps fĂŒr erfolgreiches Networking

Erfolgreiches Networking passiert immer auf einer persönlichen Ebene. Es geht im Wesentlichen nicht um billige Tricks, um ins GesprÀch zu kommen. Vielmehr vermitteln Trainer in guten Seminaren, Trainings und Workshops, worauf es ankommt und wie man im Networking erfolgreich agiert.

7 Tipps fĂŒr erfolgreiches Networking

  1. Seien Sie authentisch: Echtes Networking setzt Vertrauen voraus und echtes Vertrauen entsteht erst bei einem authentischen Zusammensein. Spielt man dem GegenĂŒber etwas vor, dann bemerkt er das frĂŒher oder spĂ€ter, und dann war es das mit dem Networken. Ehrlichkeit und Selbstbewusstsein sind hier auf jeden Fall gute GefĂ€hrte.
  2. Die PrĂ€sentation muss stimmen: Der eigene Auftritt sollte authentisch sein, doch auch die PrĂ€sentation der Angebote, Produkte, Lösungen und Leistungen mĂŒssen passen. Dabei sollte alles auf den Punkt kommen und locker im Dialog passieren. Networking braucht eine Form von Lockerheit, die trainiert werden sollte. Agiert man an dieser Stelle zu bemĂŒht, kann das den Einstieg ins Networking erschweren. Neueinsteiger brauchen hier ein dickes Fell und praktische Übung.
  3. Vorbereitung ist alles: Die eigene PrĂ€sentation sollte sitzen, doch eine gute Vorbereitung geht einen Schritt weiter. Erfolgreiche Netzwerker machen sich mit der GĂ€steliste vertraut. Meist liegt diese am Einlass aus oder wird bei Veranstaltungen, die ĂŒber eine Online-Plattform organisiert werden, mitgeliefert. Der Überblick hilft, um sich WunschgesprĂ€chspartner zu suchen und gezielt Kontakte aufzubauen. Mittels XING kann man im Vorfeld Kontakt herstellen und das GesprĂ€ch vorbereiten bzw. einleiten.
  4. Networking ist was fĂŒr EinzelkĂ€mpfer: Diese Aussage ist zuerst verwirrend, doch das klĂ€rt sich. Auf Networkevents geht man idealerweise immer alleine. Dadurch kann man sich mit ganzer Kraft auf das Networken konzentrieren. Nimmt man einen guten Freund mit, und ist dieser kein echter Networker, dann kann es passieren, dass dieser den ganzen Abend an einem klebt, ohne selbst zu netzwerken.
  5. Es spricht nichts dagegen, frĂŒh am Ort zu sein: Gerade in der Anfangsphase einer Veranstaltung ist es ein Leichtes, um ins GesprĂ€ch zu kommen. Jeder ist auf der Suche nach GesprĂ€chspartnern und so kommt jeder mit jedem leicht ins GesprĂ€ch. Außerdem kann man sich direkt am Anfang noch die besten PlĂ€tze sichern.
  6. Netzwerken ist eine Gesamtinszenierung: Der erste gute Eindruck muss sitzen, doch der letzte Eindruck bleibt. Von daher sollte man sich sehr genau darĂŒber im Klaren sein, wie man gesehen werden will, bzw. wie man idealerweise in den ErzĂ€hlungen von anderen Menschen auftaucht.
  7. Kontakte brauchen Zeit zum Wachsen: Erfolgreichen Networking ist ein Spiel, das auf lange Distanz gespielt wird. Hier braucht es Zeit, Geduld, ein gutes GedĂ€chtnis. Doch wirklich erfolgreich ist Networking in einem Umfeld, in dem Kontakte gehegt und gepflegt werden, sodass sie wachsen und irgendwann FrĂŒchte tragen.

Im Seminar, Training oder Workshop ist es fĂŒr Trainer ein Leichtes, hier fĂŒr alle Teilnehmer maßgeschneiderte Inhalte zu liefern. Idealerweise finden die Trainings in kleinen Gruppen mit 8 bis maximal 12 Teilnehmern statt. Dadurch ist der Trainer in der Lage, auf einzelne Belange einzugehen, sodass am Ende jeder erfolgreich ins Networking einsteigen kann.

7.1 Netzwerken fĂŒr SchĂŒchterne / Introvertierte

Oft werden Netzwerker als Menschen wahrgenommen, die sich mit großen Worten und Gesten in Szene setzen, sodass sie auf Veranstaltungen Menschen magnetische anziehen und um sich scharen. Sicher, diese Art von Netzwerker gibt es ĂŒberall und ja, sie haben es oft leichter und finden schneller Kontakt. Doch auch schĂŒchterne oder introvertierte Menschen können sich als gute Netzwerker etablieren, nur dass sie ein anderes Umfeld brauchen bzw. suchen.

Ihr ideales Umfeld finden sie zu Beginn einer Veranstaltung, wenn noch wenig Menschen da sind und das GedrĂ€nge nicht so groß ist, oder aber zu spĂ€ter Stunde, wenn sich die Veranstaltung dem Ende neigt. Sicherlich ist das nicht ideal, dennoch lassen sich hier gute Kontakte knĂŒpfen, die unter WohlfĂŒhlbedingungen in entspannter AtmosphĂ€re entstehen.

SchĂŒchterne und Introvertierte brauchen nicht nur ihr Timing, sondern auch eine ganz besondere Geheimwaffe. Sie nutzen das Prinzip ASK, also das Stellen von Fragen. Geschickt eingesetzt öffnen die passenden Fragen TĂŒren, denn wer fragt, der erhĂ€lt Antworten und diese öffnen TĂŒren fĂŒr weitere GesprĂ€che. Trainer helfen dabei, um hier im Vorfeld die passenden Fragen auszuarbeiten, sodass man vorbereitet ist und leicht ins GesprĂ€ch kommt.

7.2 Netzwerken Seminar, Training oder Workshop

Nicht jeder ist von Natur aus zum Networker geboren. Redner, Speaker bzw. Referenten können im Vortrag die ersten Impulse setzen und Trainer liefern im Training, Seminar oder Workshop die passenden Inhalte und Strategien. Mehr noch, in Einzel- und Gruppenarbeiten werden nicht nur Inhalte abgearbeitet, sondern auch im Dialog trainiert, sodass man fĂŒr das Networking in eigener Sache gut gerĂŒstet ist.

Folgende Inhalte werden im Seminar, Training oder Workshop bearbeitet:

  • Ziele setzen fĂŒr den Aufbau des eigenen Netzwerks
  • Wie finde ich die passenden Veranstaltungen?
  • Der erste Eindruck zĂ€hlt – der letzte bleibt
  • Wie komme ich ins GesprĂ€ch?
  • Erwartungshaltungen beim Networking
  • Das Prinzip von mehr Geben, als zu nehmen
  • Pflege des eigenen Netzwerks und der Kontakte
  • AnlĂ€sse, um in Kontakt zu bleiben
  • Das Netzwerk aufrĂ€umen und schlafende Kontakte aufwecken – oder beerdigen

Meist reicht dieses Fundament aus, um gleich am selben Tag bzw. Abend auf einem Event die ersten Kontakte zu knĂŒpfen.

8. RatschlĂ€ge fĂŒr den Umgang mit Visitenkarten

Auch in digitalen Zeiten braucht es eine Visitenkarte, um die FortfĂŒhrung eines Kontakts einzuleiten.

5 Tipps fĂŒr mehr Erfolg mit mit Visitenkarten

  1. Haben sie immer einen Satz frischer Visitenkarten dabei,
  2. achten sie darauf, dass diese sauber und ohne Makel sind,
  3. ĂŒben sie das richtige Timing und die richtigen Worte bei der Übergabe,
  4. empfangen sie Visitenkarten mit Respekt und WertschÀtzung und
  5. verteilen sie Visitenkarten nicht wie Konfetti, sondern nur an ausgewÀhlte Kontakte, die sich auf irgendeine Weise qualifiziert haben.

Es kann nicht genug betont werden, doch immer wieder hört man auf Veranstaltungen, die ideal fĂŒrs Networking sind, den Satz: „Bitte entschuldigen Sie, ich habe gerade keine Visitenkarten dabei.“ Das ist absolut unprofessionell und hinterlĂ€sst keinen guten Eindruck. Hat man Visitenkarten dabei, dann sollten diese makellos sein. Angestoßene Ecken, Knicke, Fettflecken etc. sind ebenso ein absolutes No-Go. FrĂŒher war eine angeknickte Ecke bei Visitenkarten zwar ĂŒblich, weil diese vom Butler dem Hausherren auf einem Silbertablett ĂŒbergeben wurden. Durch die angeknickte Ecke konnte die Visitenkarte leichter aufgenommen werden. Heute ist dieses Prozedere eher unĂŒblich.

Ebenso braucht es Übung, um die eigene Visitenkarte mit den richtigen Worten zu ĂŒberreichen, und auch der Empfang einer Visitenkarte sollte geĂŒbt werden. Ein lĂ€ngerer Blick darauf, eine RĂŒckmeldung zu Aufmachung und Inhalt oder eine RĂŒckfrage vermitteln eine gewisse WertschĂ€tzung.


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