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Ein Impulsvortrag stellt eine direkte Verbindung zwischen Redner und Zuhörer dar, indem Zuhörer aktiv mit in den Vortrag eingebunden werden. Hauptmerkmal ist also die Interaktion zwischen Redner und Publikum. Gerade der TED-Talk mit Tony Robbins zeigt hier mehr als deutlich, wie stark und emotional die Verbindung gleich von der ersten Sekunde an ist. Er versteht es, mit großartigen Beispielen, Witz, Charme und einer großen Energie mit seinem Impulsvortrag das Publikum für sich zu gewinnen und zu begeistern.


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1. Was ist der Unterschied zwischen Impulsvortrag und Keynote?

Manchmal wird eine Keynote auch als Impulsvortrag bezeichnet. Doch das ist so nicht immer korrekt. Eine Keynote ist ein Schlüsselvortrag, der eine Veranstaltung, einen Kongress oder eine Tagung eröffnet, um zu einem Thema Impulse zu setzen oder tiefere Einblicke und Erkenntnisse zu vermitteln, bzw. um eine Veranstaltung mit einem Schlusspunkt, einem Fazit oder einer Zusammenfassung zu beenden. Die Eröffnung und der Schluss einer Veranstaltung sind somit die Schlüsselpositionen, die den Rahmen einer Veranstaltung bilden. Hier leitet sich der Begriff Keynote (Key = englisch für Schlüssel) ab.

Redner für Impulsvortrag: TEDx - Redner

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Carsten Sudhoff

Redner · Berater

Global Social Impact.

Prof. Dr. Gunter Dueck

Redner

Querdenker & erfolgreicher Buchautor, Experte für Innovation, IT & Management

Prof. Dr. Lothar Seiwert

Redner · Trainer

ZEITNAH.

2. Welche Aufgabe hat ein Impulsvortrag?

Ein Impulsvortrag steht für einen höchst interaktiven Stil eines Vortrags. Durch die hohe Beteiligung des Publikums ist ein Impulsvortrag gut geeignet, um eine lange Veranstaltung bzw. Tagung aufzulockern und das Publikum zu aktivieren. Natürlich kann auch ein reiner Impulsvortrag als Keynote eingesetzt werden, allerdings ist das heute eher unüblich. Doch sowohl Keynote als auch Impulsvortrag haben gemein, eine inspirierende Botschaft und jede Menge Impulse zu vermitteln.

Von der Länge her unterscheiden sich Impulsvortrag und Keynote ebenfalls. Üblicherweise ist ein Impulsvortrag 10 bis 30 Minuten lang. Ausreichend Zeit, um ein Kernthema auf den Punkt zu bringen und verschiedene Impulse gezielt zu setzen. Bei einer Keynote ist das etwas anders. Diese hat meist eine Länge von 45 bis 90 Minuten. Viel Zeit, um nicht nur einzelne Impulse zu setzen, sondern ein Thema tiefgreifend zu behandeln. Keynote und Impulsvortrag gehen somit Hand in Hand. Beides kann, richtig eingesetzt, perfekt für eine Veranstaltung sein. Einzig braucht der Impulsvortrag ein Publikum, das bereit zur Mitarbeit ist.

3. Was zeichnet einen guten Impulsvortrag aus?

Stellt man Impulsvortrag und Keynote gegenüber, dann zeigt sich, dass es sechs Punkte gibt, die einen guten Impulsvortrag auszeichnen:

  1. Der Impulsvortrag hat starke Interaktion zwischen Redner und Publikum durch Mitmachaufgaben, Fragen und kurzen Diskussionen.
  2. Der Impulsvortrag pflegt eine lebhafte Sprache und bildliche Vergleiche, damit das Publikum dem Inhalt leicht folgen kann.
  3. Ein Impulsvortrag hat meist einen überraschenden Höhepunkt in Form einer unerwarteten Schlussfolgerung.
  4. Der Impulsvortrag setzt häufig auf zwei gegensätzliche oft stark polarisierende Positionen und nutzt diese als Basis für eine Diskussion mit dem Publikum.
  5. Der Erfolg eines Impulsvortrags hängt von der humorvollen Wortgewandtheit des Redners ab. Seine Aufgabe ist es, dass Publikum zu aktivieren und zu motivieren, einen Draht zum Publikum aufzubauen und inhaltlich den roten Faden im Auge zu behalten.
  6. Der Vortragsredner nimmt im Rahmen eines Impulsvortrags verschiedene Rollen ein, um blitzschnell zwischen Referent und Moderator zu wechseln und so die Diskussion zu moderieren.

Diese sechs Punkte zeigen, dass es nicht nur auf die fachliche Kompetenz des Referenten ankommt. Vielmehr braucht er auch ein hohes Maß an Spontanität, gute rhetorische Fähigkeiten und ein Gefühl für das Publikum, um Stimmungen aufzunehmen und um Reaktionen des Publikums direkt aufzugreifen. Spätestens an dieser Stelle wird mehr als deutlich, dass es zwar viele Redner gibt, die ihr Thema beherrschen, doch die Kunst eines echten Impulsvortrags verlangt nach einem Redner, der etwas mehr zu bieten hat als Inhalte. Meist treffen bei einem Impulsvortrag zwei Welten aufeinander, nämlich Thema und Entertainment. Nicht selten werden Impulsvorträge auch von Künstlern präsentiert, die ihr Können mit einem Thema verbinden.

Redner für Impulsvortrag: Thema Verkauf

Matthias Ude

Redner · Berater · Trainer · Coach

Interessant und "hintergründig"!

Eva-Christin List

Redner · Berater

Expertin für Sales und Marketing.

Roman Kmenta

Redner · Berater · Coach

Keynote Speaker Nicht um jeden Preis - Ein Plädoyer für das Wertvolle in Zeiten des Billigen https://www.romankmenta.com/keynote-speaker

4. Wie wird ein Impulsvortrag strukturiert?

Ein Impulsvortrag setzt gezielt Impulse, um das Interesse vom Publikum zu wecken. Dabei liegt der Schwerpunkt auf kurze und knackige Aussagen und Schwerpunkte. Kurz, knapp und präzise auf den Punkt, denn in der Kürze liegt bekanntermaßen die Würze.

Deshalb zählt bei jedem Impulsvortrag der erste Eindruck doppelt und dreifach. Die Art und Weise, wie ein Impulsvortrag eröffnet wird, setzt den Grundton für das, was kommt. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten, um einen Einstieg zu finden:

  • Eine aggressive Eröffnung mit einem polarisierenden Statement,
  • ein humorvoller Einstieg, der das Publikum zum Lachen bringt oder
  • eine artistische Einlage, die halbwegs zum Thema passt und somit eine Einstiegsbrücke baut.

Hier gibt es keine echten Grenzen. Jeder kann die ureigene künstlerische Freiheit genießen. Letztlich kommt es darauf an, dass der Einstieg passt, das Publikum anspricht und Interesse weckt. Also müssen sich Redner vorher Gedanken über einen Weg machen, wie sie gleich zu Beginn Aufmerksamkeit und Interesse nach Mehr wecken – und sie so binnen 15 Sekunden das Eis zum Publikum brechen.

Ansonsten hat ein Impulsvortrag eine höchst einfache Struktur, die dem Muster: Eröffnung, Hauptteil und Schluss folgt bzw. folgende Phasen durchschreitet:

  1. Eine starke Eröffnung, um das Publikum zu aktivieren,
  2. wertvolle Impulse zu einem Thema als Hauptteil und
  3. einem starken Abschluss mit einem Statement.

5. Fazit

Ein Impulsvortrag ist eine ideale Möglichkeit, um ein Publikum zu aktivieren oder um den Teilnehmern eine kleine Pause zu verschaffen. Gerade bei langen Veranstaltungen oder Tagungen ist ein Impulsvortrag eine Ideale Abwechslung, um auf andere Art und Weise einen neuen Blick auf ein Thema zu werfen. Entspannt kann sich jeder Teilnehmer zurücklehnen und von einzelnen Impulsen inspirieren lassen. Das ist oft eine angenehme und höchst willkommene Abwechslung – gerade bei langen Veranstaltungen oder Tagungen.

Kurz gesagt ist ein Impulsvortrag das Snack-Format unter den vielen Themen und Vorträgen, die den Rahmen einer Veranstaltung prägen. Doch der Impulsvortrag steht dabei einem „richtigen“ Vortrag in nichts nach. Es ist eben nur eine andere Form, um Inhalte auf den Punkt zu bringen, die Teilnehmer zu aktivieren und mit einzelnen Impulsen zu inspirieren.

Redner für Impulsvortrag: Thema Führung

Philip Semmelroth

Redner · Berater · Trainer · Coach

https://www.semmelroth.biz/speaker/

Stefan Buchner

Redner · Berater · Trainer · Coach

Als Coach und Referent arbeitete Stefan Buchner für zahlreiche Institutionen, u. a. für die Deutsche Telecom AG, die DeTeImmmobilien & Service GmbH, die Sparkasse, BMW, VW, OBI, Ferrero u.v.m. Als erfolgreicher Trainer betreute er Personen aus Wirtschaft, Politik und Kunst.

Alexander Maria Faßbender

Redner · Coach

Alexander Maria Faßbender ist ein “American Speaker”. Einer der es versteht die Dinge auf den Punkt zu benennen. Ein Wissensinfotainer wie er es gerne nennt. Wie nimmt ihn sein Publikum wahr? Berührend–Bewegend–Begeisternd–Inspirierend–Motivierend–Emotional–Interaktiv–Digital und als Mensch.



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