© Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Experten-Tipps

So vermeidest du einen Burnout

Dieser Artikel wurde am 05.09.2022 verfasst von
Rene Recktenwald

Diese einfachen Tipps werden dir helfen, Burnout vorzubeugen.



Psychische Belastungen wie Burnout entwickeln sich in der Regel langsam und schleichend, wobei es frühe Warnzeichen gibt. Wir können unsere psychische Gesundheit langfristig erhalten, wenn wir uns dieser Frühwarnzeichen bewusst sind und sofort darauf reagieren. Was sind die Warnzeichen für Burnout, und wie kann man ihm gezielt vorbeugen? All diese Fragen bekommst du nachfolgend beantwortet.



Was macht einen Burnout aus?


Es ist von Vorteil, die ersten Symptome von Burnout zu erkennen, um ihm vorzubeugen. Du kannst dit die folgenden Fragen stellen, um die Symptome zu erkennen:


  1. Leide ich an Erschöpfung sowie Energielosigkeit, die ich körperlich und psychisch wahrnehme?
  2. Habe ich eine zunehmend negative Einstellung gegenüber den Aufgaben in meinem Job? Mache ich mich darüber lustig, bin zynisch oder fühle mich, als gehe ich gar nichts mehr an?
  3. Habe ich das Gefühl, oder erhalte ich möglicherweise die Rückmeldung, dass ich weniger leiste?

Ein Burnout hat drei Komponenten: Erschöpfung, Distanzierung und verminderte Leistungsfähigkeit


Wenn du dich in den obigen Fragen wiederfindest, erlebst du möglicherweise gerade die ersten Anzeichen eines Burnouts. Jedoch bist du nicht hilflos in diesem Prozess. Es gibt leicht umzusetzende Techniken, um einem Burnout vorzubeugen.


Du kannst, mit etwas Übung, lernen nicht auszubrennen. Du gewinnst dabei deine emotionalen und körperlichen Kräfte zurück. Selbstbestimmt! Das Geheimnis dahinter heißt: Erholung!



Laut Erholungsforschung gibt es 4 Bereiche, die unsere Akkus wieder aufladen.



Abschalten


Möglicherweise kennst du das auch: Trotz Feierabend bist du gedanklich noch voll bei der Arbeit. Du kannst dich nicht ablenken. Und je mehr du die Ablenkung willst, desto mehr denkst du an die Arbeit.


Das musst nicht so bleiben. Mit einer einfachen Methode kannst du Abstand zu deinen Gedanken gewinnen. Du beobachtest sie und nimmst sie nicht mehr ganz so ernst. Der Fachbegriff hierfür nennt sich kognitive Defusion.


Du beobachtest einen Gedanken und fügst für dich den Zusatz hinzu: „Es kommt mir so vor, als habe ich geraden den Gedanken…“ oder „Ich habe den Gedanken, dass…“.

Dir wird klar, es ist nur ein Gedanke, du musst diese Aufgabe nicht jetzt erledigen.



Selbstbestimmung


Erschöpfung schleicht sich schnell ein, wenn du das Gefühl hast, du selbst bleibst auf der Strecke und arbeitest nur für andere. Wenn du deine Selbstbestimmung wieder haben möchtest, verbinde dich erneut mit deinem „Warum“. Was ist deine ursprüngliche Motivation und Sinnhaftigkeit dahinter gewesen?



Entspannung


Entspannung, gegen Stress klar? Doch was ist hier erlaubt und wie funktioniert Entspannung? Beispielsweise kannst du dich durch Atemübungen, progressiver Muskelrelaxation oder EFT, der Emotional Freedom Technique entspannen. Aber auch Sport, im Wald spazieren gehen, Yoga etc. sind erlaubt.


Mit ein wenig Übung kannst du schnell durch Atemübungen entspannen. Sie haben den Vorteil, dass du sie überall anwenden kannst.



Siegerliste


An welche Aufgaben, Aktivitäten und Herausforderungen erinnerst du dich, die dir gelungen sind? Wie hast du dich dabei Gefühlt? Schreibe alle deine bisherigen Erfolge auf und stelle dir vor, wie stolz und glücklich du dich dabei gefühlt hast.


Durch dieses Vorgehen, machst du die Erfahrung, Erfolge gefeiert zu haben. Um es abzukürzen:

  • Du zeigst dir selbst, dass du kompetent, erfolgreich und aus eigener Kraft Dinge erreichen kann.
  • Auch neue Herausforderungen, die du erfolgreich meisterst können dir ein gutes Gefühl geben.


Burnout im Alltag vorbeugen


Wenn du einen Burnout vorbeugen willst, es es besonders wichtig deine Energie zu managen und nicht deine Zeit. Durch ausreichend Erholung kannst du neue Kraft schöpfen. Dies lässt dich wieder motiviert einer Aufgabe zuwenden. Durch zu wenige Pausen nimmt deine Arbeitsleistung immer mehr ab. Selbst wenn du genügend Zeit für eine Aufgabe hättest, dadurch dass du dich nicht fit fühlst, wird dir die Zeit am Ende nicht reichen.


Die Siegerliste kannst du immer dann hervorholen, wenn du dich niedergeschlagen fühlst, oder ins Grübeln kommst. Sie bringt dich wieder auf positive Gedanken. Auch ein Dankbarkeitsjournal kann helfen, positive Gefühle hervorzurufen.

Rene Recktenwald

Hallo, ich bin Rene, Autor, Ehemann und Stress und Burnout Coach aus Einhausen, an der schönen Bergstraße. Für meine Kunden habe ich ein ganz klares Ziel:Führungskräfte und Selbstständige sollen in der Lage sein, durch strukturierte und simple Methoden ihren Stresspegel so gut zu minimieren, das ...