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Muss es noch ein Expertenverzeichnis geben?

Dieser Artikel wurde am 27.10.2017 von let's find experts - Redaktion verfasst.

 

Meine subjektive Wahrnehmung: Bisherige Expertenverzeichnisse oder auch Mitgliederverzeichnisse von Verbänden, egal ob kostenpflichtig oder gratis, online oder gedruckt, sind zwar schön – bringen aber in der Regel kaum Aufträge oder wenigstens Anfragen. Ich kenne zumindest keinen Redner, Trainer, Berater oder Coach, der sagt „Du musst unbedingt in das Expertenverzeichnis x, das bringt Dich weiter!“ Eher höre ich Resignation im Sinne von „Das bringt auch nichts.“ Ein Kollege aus Hannover brachte sein Dilemma auf den Punkt: „Ich habe das Gefühl, die wollen nur Geld abgreifen – und ob man dann durch seinen Profileintrag eine Anfrage bekommt oder nicht, ist denen egal.“ 

 

Kernfrage: Für wen sind Expertenverzeichnisse vorrangig da? 

 

  • Für den zahlenden Experten, der Anfragen und Aufträge will?
  • Für den Betreiber des Verzeichnisses, der Geld verdienen will?
  • Für den potentiellen Auftraggeber, der passende Experten sucht? 

 

Mein Gedanke: Wenn ich eine Plattform anbiete, die so geil ist, dass sie gerne von Veranstaltern, Auftraggebern und Journalisten genutzt wird, dann wird der Erfolg für alle Beteiligten unvermeidbar sein. Aber wie stark sind die bisherigen Expertenverzeichnisse wirklich an die Bedürfnisse von Suchenden und Experten ausgelegt?

 

Was braucht und will der Markt?

 

Ich habe mit Kollegen, Veranstaltern und Journalisten gesprochen. Auch habe ich mir meine eigenen Gedanken gemacht. Auf folgende Mindestanforderungen bin ich gekommen:

 

 

 

  1. Die Suche muss Spaß machen. Niemand will in der heutigen Zeit Begriffe wie „Verkaufstrainer“ oder „Nachfolgeplanung“ anklicken. So wie bei Google will man seine spontanen Anforderungen frei eintippen können – und dann auch schnell Ergebnisse sehen.
  2. Kein Auftraggeber sucht nur nach einem Kriterium. Man will mehrere Begriffe gleichzeitig eingeben können, beispielsweise „Verkaufstraining“, „Neukundengewinnung“ und „Maschinenbau“. So ist man das auch von Google gewohnt.
  3. Das Risiko, dass sich zwei passende nicht finden, ist groß, wenn das System keine Synonyme versteht. Sucht jemand beispielsweise einen Coach mit dem Begriff „Stressreduzierung“, dann muss das System auch einen passenden Coach vorstellen können, wenn dieser „Stressabbau“ anbietet. Eine umfangreiche Synonymdatenbank muss her!
  4. Die Zeit der Suchenden ist wertvoll. Es darf nicht passieren, dass jemand einen Referenten sucht, der die spanische Sprache beherrscht, dass Auswahlmenü auch die Sprache Spanisch anbietet – obwohl es niemanden auf dem Portal gibt, der Spanisch spricht.
  5. Die Anforderungen an Trainer, Redner, Berater und Coaches sind unterschiedlich. Somit müssen auch individuelle Suchfunktionen in den jeweiligen vier Kategorien möglich sein. Bei einem Redner beispielsweise „Größe des Publikums“.
  6. Das Portal darf nicht zum Preisdumping beitragen. Natürlich ist es interessant zu wissen, für wie viel Geld jemand seine Leistungen anbietet – aber danach darf der Suchende nicht suchen dürfen, da die Stunden- und Tagessätze oft auch vom jeweiligen Projekt abhängen.
  7. Zahlende Experten dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. So darf nicht jemand, weil er beispielsweise 200 Euro im Jahr mehr bezahlt wie ein anderer, in der Ergebnisliste vor diesem angezeigt werden oder ein aussagekräftigeres Profil anlegen können.
  8. Das jeweilige Profil des Experten soll ansprechend und professionell aussehen. Hat jemand zwei Profile (beispielsweise Redner und Trainer), dann soll das individuelle Trainerprofil gezeigt werden, wenn nach einem Trainer gesucht wird.
  9. Die Gebühren sollen einfach und übersichtlich sein. Es gibt ein Basis-Profil (gratis) und ein Premium-Profil. In der Premium-Variante können für das gleiche Geld bis zu 4 Profile gespeichert werden (Trainer, Redner, Berater, Coach) - Hauptsache die Angaben sind wahr.
  10. Die Experten müssen spüren, dass ich ein hohes Interesse daran habe, Journalisten und Auftraggeber auf die Webseite zu locken. Darum muss auch in Suchmaschinenoptimierung, Messeauftritte, Mailing-Aktionen und vieles mehr investiert werden.

 

 

 

Fazit: Die Welt braucht kein weiteres Expertenverzeichnis, die Welt braucht endlich eine zeitgemäße Expertensuchmaschine.

 

Am liebsten hätte ich das Portal „Expertengoogle“ genannt. Doch ich war mir ziemlich sicher, dass Google das nicht ganz so lustig gefunden hätte. Aber „Expertengoogle“ hätte das, was das Portal besonders gut kann, sehr schön umschrieben. „Expertensuchmaschine“ war mir zu sperrig. Und eines Tages las ich einen Artikel über Michael Buffer, den amerikanischen Ansager von Sportveranstaltungen, der mit seinem Schlachtruf „Let’s get ready to rumble“ Weltruhm erlangte. Und so kam ich zu dem Namen let's find experts.

 

Wenn Sie Anregungen haben, was noch besser gehen könnte, wenn Sie mit mir kooperieren möchten, weil Sie beispielsweise Mitglieder, Kunden oder Autoren haben, die auch von einem Eintrag bei let's find experts profitieren würden, dann geben Sie mir gerne Bescheid.

 

Haben Sie individuelle redaktionelle Beiträge, die in der Form noch nirgendwo erschienen sind, so veröffentliche ich diese gerne auf dieser Webseite, sofern Sie einen Profileintrag haben. Kennen Sie Medien, Veranstaltungen oder sonstige Multiplikatoren, wo Sie meinen, dass ich mit denen auch mal reden sollte, dann freue ich mich auf Ihren Hinweis.

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg mit let's find experts.

 

Ihr

Oliver Schumacher.