© Carina Schneider - Susanna Weilke

Neues von let's find experts

Auftrag über uns: Susanna Weilke

Dieser Artikel wurde am 26.07.2021 von let's find experts - Redaktion verfasst.

Regelmäßig stellen wir bei uns gelistete Experten vor, die nicht nur Anfragen, sondern auch Aufträge mit unserer Hilfe generierten. Darum interviewen wir heute Susanna Weilke, die Menschen hilft, ihre Potentiale zum Leuchten zu bringen.


Susanna, bitte beschreiben Sie Ihr Angebot in einem kurzen Satz.


Ich arbeite mit Schlüsselkräften, Teams und deren Führungskräften. Als 2. Inhaltliches Standbein bilde ich Fachexperten zu Fachtrainern aus.



Wer sind Ihre Kunden?


Von Handel und Energieversorger, Organisationen im öffentlichen Bereich und gewerbliche Betriebe – von der klassischen „One-Woman-Show“ bis hin zum Konzern - alles dabei.



Was ist der Hauptgrund, wenn es im Team nicht wirklich klappt?


Mit der Pandemie-Brille auf der Nase ist es ganz klar der Mangel an persönlichen Kontakten, das verlorene Verständnis füreinander – im Extremfall sogar eine gewisse Entfremdung, die die vielen Monate an Home-Office und Schichtbetrieb gebracht haben. In anderen Teams die Überforderung und das nachhaltige Leid, die in dieser Zeit entstanden sind – und dass kein Raum da ist, das erfolgreich zu verarbeiten. Wenn ich die Frage mit dem Blick auf die Zeit vor dem März 2020 betrachte, ist es manchmal die Führungskraft, aber oft der nicht gelungene Spagat zwischen dem Bedürfnis nach Individualität und dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Die Kompromisse, die dabei entstehen sind oft der Nährboden für unzureichende Kommunikation über Wesentliches, unsere Werte, unsere Bedürfnisse, unsere Ziele.



Was macht situatives Führen aus – und warum halten Sie das für den richtigen Weg?


Situatives Führen ist ein Modell, das zur Zeit seiner Veröffentlichung (mein Geburtsjahrgang!) revolutionär gewesen sein muss – denn plötzlich musstest du als Mitarbeiter nicht mehr nur funktionieren – sondern es galt, dass die Führungskraft ihr Führungsverhalten an deinen Grad der Selbstständigkeit in der Ausführung der Tätigkeit anpassen sollte.


Wenn wir dieses Modell mit Tugenden aus der Gegenwart wie Achtsamkeit und wertschätzende Kommunikation anreichern, haben wir auch Zeiten von Gen Y und der vielzitierten Augenhöhe ein passables Werkzeug für die Phase, in der sich Führungskräfte noch gerne an Tools und Modelle anlehnen, bevor sich schließlich aus Erfahrung eine intuitive Handlungsfähigkeit einstellt. Es hilft, die Führungsspannbreite zu erweitern, statt im Gießkannen-System immer das gleiche Führungsverhalten an den Tag zu legen, egal bei wem, egal in welcher Situation. Damit beugt es der Frustration bei den Mitarbeitenden vor und macht Entwicklung möglich.



Ihr größtes Projekt bisher war …


Zum einen mehrmodulige Führungskräfte-Curricula entwickeln und in Kooperation mit Partnern durchführen. Zum anderen das Begleiten von Stammkunden, die sich durch gezielte Interventionen immer weiter entwickeln, die Reflexion und Diskussion suchen, Themenwünsche einbringen und sich vertrauensvoll immer wieder mit mir in Klausur begeben.



Welches Buch sollte jeder mal gelesen haben?


Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry.



Hund oder Katze als Haustier?


Denkbar ist beides – und noch andere. Hauptsache das Vieh hat 4 Beine und ein Fell zum Streicheln. Haben tun wir selber keines davon – ich habe einen reisenden Beruf, das wäre dem Tier gegenüber nicht fair. Aber wir haben eine Leihhündin, die wir regelmäßig ausführen. Oder sie uns – je nachdem. 😉



Sportwagen oder SUV?


Schwierige Frage. Mein Auto ist 21 Jahre alt und ich besitze eine ÖBB Vorteilscard – deswegen ist das Auto wahrscheinlich auch schon so alt . 😉



Was wollten Sie immer schon mal sagen?


Wenn du willst, dass etwas passiert, das bis jetzt noch nicht passiert ist, dann musst du etwas tun, das du bis jetzt noch nicht getan hast.