Vortrag Social Media - hier sind viele gute Social Media Redner!

Redner betonen praktisch in jedem Social Media Vortrag mit Nachdruck, wie wichtig Social Media als Kanal zum Kunden ist. Ein guter Grund, um sich Social Media näher anzuschauen und herauszufinden, warum und wieso um dieses Thema kaum ein Unternehmen herumkommt - und weshalb sich ein Vortrag mit guten Social Media Rednern lohnt.

Redner, die einen Social Media Vortrag halten:

Julian Banse

Redner

Julian Banse ist Gründer und ehemaliger Chefredakteur des Webvideobranchenmagazin Broadmark.de (heute EWVA/Ströer AG). Durch sein dichtes Netzwerk im Influencer-Business kann er einen spannenden Einblick in diesen wachsenden Sektor geben.

Prof. Dr. Gunter Dueck

Redner

Querdenker & erfolgreicher Buchautor, Experte für Innovation, IT & Management


1. Vortrag Social Media: Was ist Social Media?

Anfangs haben wir das Internet eher passiv genutzt, indem wir Inhalte von Websites konsumiert haben. Doch sehr schnell wurde deutlich, dass Menschen mehr wollen, als Websites zu besuchen und Inhalte zu konsumieren. Alsbald wurden Foren eingerichtet, in denen sich User untereinander austauschen. Doch für viele war das Format von Foren zu sperrig und zu unflexibel, gerade wenn es um den schnellen Austausch geht. Außerdem zeigte es sich, dass wir gerne Ausschau nach Menschen mit ähnlichen Interessen wie den unseren halten.

Genau in diese Richtung geht Social Media. Heute nutzen wir Facebook, Instagram, XING, LinkedIn & Co., um Ideen auszutauschen, Menschen kennenzulernen und Beiträge zu teilen. Wobei wir hier oft nicht nur Inhalte in unterschiedlichen Formaten teilen, also Texte, Fotos, Links, Videos und so weiter, sondern Beiträge mit einem Like versehen, auf der eigenen Timeline teilen oder auch kommentieren.

Letztlich beschreibt Social Media die Möglichkeit, um über eine Plattform im Internet zu kommunizieren und an der Gestaltung medialer Inhalte kommunikativ mit anderen Usern zu interagieren. Das klingt im ersten Augenblick nicht so spektakulär, doch Redner machen hier ein Punkt immer wieder klar: User Generated Content entwickelt sich zu einer eigenständigen Form als Massenmedium, was sich von klassischen Massenmedien wie Print, Film, Funk und Fernsehen klar abgrenzt. Alle bisherigen Massenmedien waren mehr eine mediale Einbahnstraße. Auf der einen Seite der Sender, auf der anderen Seite der Empfänger. Social Media hat hier praktisch alles verändert, denn jeder kann gleichermaßen Sender und Empfänger sein und aktiv an der Gestaltung sowie Verteilung von medialen Inhalten teilnehmen.

2. Hauptbotschaft in einem Social Media Vortrag: Aufmerksamkeit ist die zentrale Währung!

In der Werbung ging es schon immer um Aufmerksamkeit – und natürlich um Absatz, Umsatz und Gewinn. Doch im Bereich Social Media hat das Thema Aufmerksamkeit eine vollkommen neue Wendung erhalten, denn plötzlich geht es nicht nur um die werbliche Aufmerksamkeit, sondern plötzlich suchen viele auch nach dieser. Social Media ist also nicht nur ein Weg über den Unternehmen auf der Suche nach Aufmerksamkeit sind, sondern praktisch jeder mit einer guten Idee oder eigenen Meinung kann die Aufmerksamkeit von einem breiten Publikum gewinnen.

So erreichen erfolgreiche deutsche YouTuber mit jeder Veröffentlichung spielend einige Hunderttausend bis einige Millionen Menschen. Weltweit aktive Spitzen-YouTuber schmunzeln darüber nur, denn ihre Zuschauer gehen pro Woche in die Millionen. Die erfolgreichsten Clips auf YouTube haben mehr als 1 Milliarde Views. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich auf Instagram, Snapchat und auf Facebook mit Beiträgen, Storys, Videos, Bildern, Texten Fotos etc.

Sehr schnell wird hier deutlich, wie mächtig Social Media heute ist und wie entscheidend dabei Aufmerksamkeit ist. Es zeigt sich auch, wie sogenannte Fake-News mehr und mehr Aufmerksamkeit erhalten. In so manch einem Vortrag lösen beispielhafte Fake-News schmunzeln aus, bei einigen aber auch nicht, da sie bei der oberflächlichen bzw. schnellen Betrachtung manchmal sehr glaubhaft wirken.

3. Videobeispiel: Vortrag Social Media

Ein paar Tipps aus einem Social Media Vortrag speziell für Anwälte:

4. Wie können Unternehmen Social Media nutzen?

Im Vortrag werden oft die einzelnen wesentlichen Plattformen aufgeschlüsselt. Das ist wichtig, denn jede Plattform hat eine eigene DNA. Auch die User nutzen jede Plattform auf ihre eigene Art und Weise. Es sollte am Besten immer vor dem Vortrag geklärt werden, auf welche Plattform bzw. Plattformen Redner den Fokus legen sollen.

Betrachten wir also zuerst typische Anwendungen im Social Media:

Blogs & Podcasts

Eine der ersten Anwendungen war das Schreiben von eigenen Beiträgen und der Veröffentlichung dieser in sogenannten Blogs. Diese Form ist bis heute extrem beliebt, denn hier können wertvolle Inhalte einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt werden. Podcasts sind das gesprochene Pendant dazu. Auch diese erfreuen sich heute noch wachsender Beliebtheit. Die inhaltliche Bandbreite reicht bei Blogs und Podcasts von einzelnen Fan- bis hin zu umfangreichen Themenseiten, die einzelne Themen meist erschöpfend und umfänglich mit ausführlichen Inhalten, Interviews und Berichten behandeln.

Sowohl der unternehmenseigene Blog, als auch ein eigener Podcast, sind ideal, um Beiträge über das Unternehmen zu veröffentlichen, Produkte vorzustellen, Anwendungsbeispiele zu präsentieren, Tipps, Tricks und Hilfestellungen zu geben oder auch, um Kunden zu Worte kommen zu lassen.

Twitter

Einer der ersten Social-Media-Dienste ist der Kurznachrichtendienst Twitter. Hier konnten Anfangs Nachrichten mit 140 Zeichen in die Weiten des Twitter-Dienstes gepostet werden. Verbundene Leser konnten diese Nachrichten dann in ihrem Twitter-Nachrichtenstream lesen bzw. wenn die Botschaft einen Hashtag hatte (beispielsweise: #berlinnightlife), dann konnten auch andere User diese Beiträge lesen, wenn sie gezielt nach Nachrichten mit einem bestimmten Hashtag suchen.

Zugegeben, Twitter ist aktuell etwas in die Jahre gekommen und wird vorwiegend von einer Benutzergruppe genutzt, die den Sprung zu Facebook oder Instagram nicht gegangen sind – aus welchen Gründen auch immer. Dennoch lassen sich hier noch immer gut Kontakte und Zielgruppen aufbauen, die dann gezielt mit passenden Botschaften erreicht werden. Meist im Zusammenspiel mit einem eigenen Podcast oder Blog ist Twitter ideal, um Leser auf den eigenen Blog zu führen, oder im Bereich Special-Interest mit entsprechenden Aktionen, beispielsweise Events, zu promoten.

Instagram, Pinterest, Snapchat

Diese Dienste sind auf Bilder, Videos und Storys spezialisiert. Gerade eine jüngere Zielgruppe, für die Facebook oder Twitter zu „old-school“ sind, haben meist in einem dieser Dienste ihr neues Zuhause gefunden. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist hierbei das Smartphone. Schnell sind Bilder und Videos aufgenommen und können direkt gepostet werden.

Diese Dienste sind ideal, um eine Verbindung zu einer jüngeren Zielgruppe aufzubauen. In erster Linie werden hier Bilder, Grafiken, Fotos oder Videos gepostet. Diese können auch mit Botschaften angereichert und mit zusätzlichen Hashtags oder auch einem Marker für den jeweiligen Ort versehen werden. Oft werden über Bilder und Videos kurze Storys erzählt, die ggf. über einen weiterführenden Link wieder auf einen Blog oder eine Landingpage verweisen.

Facebook, XING und LinkedIn

In diesen Netzwerken ist derzeit sehr viel Bewegung. Facebook ist ein Universalnetzwerk, in dem sich mittlerweile jung und alt tummeln, wobei die jüngere Zielgruppe eher zu Instagram bzw. Snapchat abgewandert ist mit der Begründung, dass sie ja nicht im gleichen Netzwerk unterwegs sein wollen, wie ihre Eltern – und Großeltern.

Außerdem ist zu beachten, dass XING und LinkedIn eher Business-Netzwerke sind, während Facebook vorwiegend privat genutzt wird. Allerdings verschwimmen hier die Grenzen zusehends.

Auch wenn Facebook vorwiegend privat genutzt wird, tummeln sich jede Menge Unternehmen in diesem Netzwerk – und das aus gutem Grund. Über eigene Benutzergruppen und Facebook-Seiten unterhalten viele Unternehmen einen Kommunikationskanal zum Kunden. Gerade im Service ist dieser direkte Draht ideal. Einerseits erhält man hier direktes und meist unmittelbares Feedback von Kunden. Andererseits kann man hierauf auch klärend reagieren bzw. unmittelbar Kundenservice und Nähe zum Kunden demonstrieren.

XING und LinkedIn sind eher berufliche Netzwerke. Hier lassen sich Kontakte zu Unternehmen knüpfen, neue Mitarbeiter finden, Kooperationen schließen etc. Auch lassen sich einzelne Artikel und Berichte veröffentlichen, so dass beide Netzwerke auch ähnlich wie ein Blog genutzt werden können.

YouTube

Der letzte aktuelle große Player ist die Video-Plattform YouTube. Jede Sekunde werden weltweit zigtausend neue Videos hochgeladen. Angefangen von sportlichen Höchstleistungen, über skurrile Aktivitäten bis hin zu kompletten Anleitungen und Bewertungen ist hier praktisch alles zu finden, was sich mit einer Videokamera festhalten lässt. Dabei sind die typischen Clips auf YouTube 30 Sekunden bis 12 Minuten lang, doch auch deutlich längere Anleitungen und Tutorials sind dort zu finden.

Unternehmen können zum einen auf YouTube gezielt Werbung schalten oder direkt einen eigenen Kanal unterhalten, um hier beispielsweise Anleitungen für den Einsatz der eigenen Produkte zu präsentieren. Doch YouTube wird auch gerne genutzt, um eine Content-Campagne zu starten, bei der die User kreativ werden und beispielsweise witzige oder unterhaltsame Videos einstellen, um ein Produkt auf andere Art und Weise in Szene zu setzen.

Redner, die einen Social Media Vortrag halten:

Martina Hautau

Redner · Berater · Trainer

INSPIRATION ALLTAGSTAUGLICH Ob eine Keynote, ein Powerspeech oder ein Kurzvortrag - Martina Hautau's Ideen sind leicht anwendbar, locken Eigenmotivation und fördern Umsetzungslust. Führung von Mensch zu Mensch, um das größte Potenzial von jeden Einzelnen zu wecken.

Karl-Heinz Land

Redner · Coach

Entdecken Sie neue Chancen. Entdecken Sie neue Wege. Entdecken Sie den Neudenker Karl-Heinz Land.

5. Welche Probleme bringen soziale Medien mit sich?

Ein direkter Draht zum Kunden kann mit Social Media aufgebaut werden, das wird nahezu in jedem Vortrag betont. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so viele für das Thema interessieren. Allerdings ist dabei zu beachten, das offensichtliche Werbung von Usern meist gnadenlos abgestraft wird. Hingegen sind wertvolle und gute Informationen, die im Rahmen eines Content Marketing ausgespielt werden, herzlich willkommen. Ideal ist, was weiterbringt, hilft oder richtig gut unterhält.

Doch Social Media hat auch in gewisser Weise eine Schattenseite. Das wird in so manch einem Vortrag heruntergespielt. Im Bereich Social Media sind mittlerweile so viele Menschen unterwegs und Inhalte verfügbar, dass hier die jeweiligen Plattformen immer nur einen Teil der Inhalte auf Basis von den persönlichen Interessen ausgespielt. Dies erfolgt auf Basis eines sehr komplizierten Algorithmus, so dass am Ende jeder nur die Informationen zu sehen bekommt, von denen der Algorithmus glaubt, dass diese Inhalte passen. Dadurch entsteht eine sogenannte Filter-Bubble, die im schlimmsten Fall auch zu einer kompletten Realitätsverzerrung führt.

6. Fazit und Tipps, damit der Vortrag beim Publikum ankommt

Wenn Unternehmen es verstehen, die richtigen Inhalte über die passenden Kanäle für die jeweils zugeschnittene Zielgruppe auszuspielen, dann ist Social Media ideal, um zu (potentiellen) Kunden einen direkten Draht aufzubauen und um mit mit einem richtig guten Service-Angebot zu punkten.

Folgende 3 Fragen sollten Sie unbedingt klären, bevor Sie einen Vortrag in Auftrag geben:

  • Wer ist Ihr Publikum? Sind dieses bspw. Einzelhändler mit der Zielgruppe Endverbraucher, oder Unternehmer, die gewerbliche Kunden haben? Entsprechend können im Vortrag die passenden Beispiele gezeigt werden.
  • Welche Erfahrungen hat Ihr Publikum im Bereich Social Media? Weiß dies der Redner, kann dieser in seinem Vortrag die breite Mehrheit gleich an der richtigen Stelle abholen.
  • Warum wollen Sie diesen Vortrag? Oder: Was ist Ihr Ziel? Sollen die Teilnehmer mit dem Vortrag nur unterhalten werden, wie "verrückt" auch Social Media sein kann, oder sollen diese konkretes Handwerkszeug mitnehmen, damit sie es zuhause auch umsetzen können?

Wenn Sie sich vor Ihrer Anfrage über diese Fragen konkrete Gedanken gemacht haben, können Sie sich sicher sein, dass der Social Media Vortrag für alle Beteiligten ein Gewinn sein wird.



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