Vortrag Künstliche Intelligenz: Hier finden Sie viele KI - Redner!

Redner haben mit einem Vortrag zum Thema künstliche Intelligenz (KI) ein brandheißes Thema, da es die Arbeitswelt und auch die Art und Weise, wie wir das Internet und Computer nutzen, komplett auf den Kopf stellen wird. In einem Vortrag werden teils von Rednern phantastische Szenarien präsentiert, die dem einen oder anderen im Publikum auch Angst machen können.

Gerade in Filmen wie Terminator, TV-Serien wie Westworld und Romanen wie Das Erwachen spielt künstliche Intelligenz (KI) eine zentrale Rolle – meist befindet sie sich auf dem Weg zur Weltherrschaft. Oder sie will den Menschen einfach komplett ersetzen. Betrachten Redner künstliche Intelligenz (KI) sachlich, wird in einem Vortrag deutlich,

  • was derzeit möglich ist,
  • an welchen Stellen die künstliche Intelligenz (KI) unser Leben bereichern wird und
  • was an den Horrorszenarien dran ist.

Ein Vortrag kann hier sehr erhellend sein, da er oft binnen kürzester Zeit viele Aspekte zu dieser Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.


1. Der Ausgangspunkt der künstlichen Intelligenz (KI)

Die Forschung rund um die künstliche Intelligenz (KI) ist im Bereich der Informatik angesiedelt. Sie befasst sich im Kern mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem Maschinenlernen. Allerdings ist der Begriff, auch wenn er sich mittlerweile durchgesetzt hat, etwas schwammig, da es in diesem Zusammenhang keine klar umrissene Definition von Intelligenz gibt. Dadurch werden viele Dinge in einen Topf geworfen. Doch eines ist klar: Künstliche Intelligenz (KI) hat ein riesiges Potenzial in unterschiedlichen Bereichen. Sie wird mit Sicherheit die digitale Revolution weiter antreiben.

Wie mächtig eine künstliche Intelligenz (KI) heute ist, zeigt sich am Erfolg von AlphaGo.AlphaGo hat zuerst die Regeln des Spiels Go erlernt. Danach begann das System gegen sich selbst zu spielen. So wurde es über eine gewisse Zeit hinweg immer besser und stärker. Sogar ein Go-Großmeister hatte am Ende keine Chance mehr gegen das KI-System, das im Hintergrund von AlphaGo arbeitet. Besonders erstaunlich ist, dass AlphaGo so etwas wie eine Intuition zeigte und dabei Spielzüge spielte, die vollkommen unüblich waren. Sicherlich hat AlphaGo hier mehr als beeindruckend demonstriert, was möglich ist. Doch das ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs.

In der Praxis haben wir es heute mit einer künstlicher Intelligenz (KI) zu tun, wenn wir Sprachassistenten wie Alexa von Amazon, Cortana von Microsoft, Google Now oder Siri von Apple nutzen. Bei so manch einem Vortrag steht ein solcher Sprachassistent auch auf dem Rednerpult. Hier wird deutlich, was aktuell alles möglich ist. Aber auch, an welchen Ecken und Enden diese Lösungen nicht wirklich intelligent erscheinen. Nüchtern betrachtet liefern heute alle Sprachassistenten schon erstaunliche Ergebnisse – auch wenn manche Ergebnisse nicht ganz so zufriedenstellend sind. Betrachten wir, was im Hintergrund passiert, dann haben wir hier schon einen recht guten Status. Es geht darum, Sprache nicht nur aufzuzeichnen und in Worte zu übersetzen, sondern zeitgleich die Intention des Users zu interpretieren und den gesprochenen Text zu verstehen.

Wenn wir uns diese Systeme anschauen, dann merken wir sehr schnell, dass versucht wird, menschenähnliche Entscheidungen in jeweils unterschiedlichem Kontext nachzubilden. Ziel hierbei ist es, dass die jeweilige KI-Lösung eigenständig Probleme bearbeiten und löst. Hierfür braucht es aktuell noch klare Regeln und ein passendes Umfeld, indem das System selbstständig arbeiten, lernen sowie lösen kann.

Doch es geht noch mehr, denn es wird auch versucht, intelligentes Verhalten zu simulieren. So kann Siri beispielsweise auf entsprechende Fragen beleidigt oder belustigt reagieren. Klar hierbei ist, dass diese Systeme über Kurz oder Lang so realistisch wie möglich agieren, so dass wir hier keinen Unterschied mehr erkennen.

Beeindruckend an dieser Stelle war die Demonstration von Googles Telefonassistenten, der selbsttätig im Rahmen einer Präsentation einen Tisch in einem Restaurant bestellt hat. Nicht nur, dass das System auf Rückfragen reagiert und entsprechende Informationen und Wünsche geäußert hat, sondern auch die typischen Sprachmuster nachgebildet hat, die wir unbewusst beim Nachdenken machen. Dadurch wirkt das gesamte Gespräch flüssig und sehr natürlich – und der Gesprächspartner hat offensichtlich nicht mitbekommen, dass er mit einer künstlichen Intelligenz (KI) telefoniert hat. Genau an dieser Stelle setzt auch eine gewisse Kritik …



Redner, die einen Vortrag zum Thema Digitalisierung halten:

Bernd Braun

Redner · Berater · Trainer

Weil Anstand Erfolg bringt!

Dirk Sebald

Redner · Berater

Experte für Innovation und digitaler Transformation.

2. Die künstliche Intelligenz (KI) ist bereits im Alltag angekommen

Das Beispiel des Google Telefonassistenten zeigt die treibende Vision der KI-Forschung deutlich. Ziel der über Jahrzehnte andauernden KI-Forschung ist die Vorstellung vom „Menschen als Maschine“. Hierbei geht es darum, eine sogenannte starke KI mit dem Ziel echter Intelligenz zu erschaffen. Das heißt, ein System soll so konstruiert, gebaut und programmiert werden, dass es intelligent reagiert oder ebenso wie ein Mensch handelt. Nach heutigem Stand sind wir hier, wie Googles Telefonassistent zeigt, schon auf einem guten Weg: Doch echtes menschliches Verhalten ist hier noch in weiter Ferne. Alle aktuellen Dialogsysteme sind dem Bereich der schwachen künstlichen Intelligenz (KI) zuzuordnen.

Bei der schwachen KI geht es um Lösungen für konkrete Probleme und Aufgabenstellungen. Diese Systeme haben zum einen eine unterstützende Funktion. Zum anderen die Fähigkeit, zu lernen. Ziel hierbei ist es, mehr und mehr mit Informationen umzugehen, Herausforderungen selbstständig zu meistern und gegebenenfalls eigenständig nachzufragen, wenn es Verständnisprobleme gibt.

Auch wenn hier an vielen Stellen menschliches Verhalten simuliert wird, steht die schwache KI für die Simulation mittels Mathematik und Informatik.

Videobeispiel: Redner hält Vortrag über die Zukunft

4. Künstliche Intelligenz in der heutigen Praxis

Neben den Assistenzsystemen hält die KI auch mit sogenannten Expertensystemen Einzug in unser tägliches Leben. Diese Systeme sind in der Lage, Fragen zu verstehen und zu interpretieren, um am Ende die passenden Lösungen zu liefern. In der Praxis werden solche Systeme heute schon teilweise in Suchmaschinen eingesetzt, aber auch in Systemen für Anwälte, in der Finanzberatung und testweise auch bei der ärztlichen Konsultation. In all diesen Bereichen gibt es einen relativ klar umrissenen Bereich mit vielen Informationen, Variationen und Möglichkeiten.

Hier können Expertensysteme ihre Stärken ausspielen. Sie liefern innerhalb von Sekunden Ergebnisse, für die Experten üblicherweise sehr viel mehr Zeit benötigen. So liefert ein System für die Unterstützung von Anwälten auf Knopfdruck Empfehlungen, Urteile und die passenden Verordnungen. Gleiches gilt im Bereich der Finanzberatung oder auch der ärztlichen Diagnose. Basierend auf einigen vorangestellten Fragen werden hier die passenden Empfehlungen und Diagnosen gestellt.

Gerade bei der ärztlichen Diagnose zeigt sich, dass diese Systeme extrem fortgeschritten sind. Kontrolldiagnosen von Ärzten bestätigen in fast allen Testfällen die Richtigkeit der Diagnose. Mehr noch, die Diagnosen der KIs werden umso präziser, je mehr Informationen, auch aus anderen Fachbereichen, vorliegen. Hier stellte eine künstliche Intelligenz (KI) oft eine korrekte Diagnose, auf die ein normaler Facharzt kaum gekommen wäre.

All das macht deutlich, dass KI-Systeme sehr gut darin sind, viele Informationen zu verarbeiten und Muster zu erkennen. Das bringt uns zum nächsten Einsatzgebiet, nämlich der Mustererkennung.

Die künstliche Intelligenz (KI) hilft uns dabei, Gesichter in Bildern zu erkennen. In Zukunft aber auch, einzelne Objekte in Bildern zu identifizieren. So wird es in naher Zukunft möglich sein, seine eigene Bibliothek nach Bildern zu durchforsten, auf denen beispielsweise Katzen, Schiffe oder Blumen abgebildet sind. Auch in einem anderen Bereich spielt die Mustererkennung ihre Stärken aus, nämlich in Navigationssystemen. Hier lernen die Systeme unsere bevorzugten Strecken und durch die Auswertung von Bewegungen werden fast auf den Meter genau Staus angezeigt, so dass wir gegebenenfalls auf eine alternative Route umgeleitet werden.

Der letzte große Bereich ist die der Vorhersagen und Prognosen. Auf Basis von vielen vorhandenen Daten (Big Data) werden mit Hilfe von KI-Lösungen Muster, Bewegungen und Entwicklungen erkannt. Diese Vorhersagen betreffen beispielsweise das Klima, wirtschaftliche Entwicklungen oder aber auch Bewegungen auf dem Finanzmarkt. Oft liegen hier so viele Informationen aus unterschiedlichen Quellen vor, so dass Menschen diese gar nicht mehr überblicken oder bewerten können. Auch hier spielen KI-Systeme mit einer entsprechenden Rechenpower ihr volles Potenzial aus.

Redner, die einen Vortrag zum Thema Zukunftsforschung halten:

Prof. Dr. Gerdum Enders

Redner · Berater

Denken Sie einfach: Alles ist Zeichen, alles hat Bedeutung

Prof. Dr. Benedikt Hackl

Redner · Berater

New Work.

Lars Thomsen

Redner · Berater

Trend- und Zukunftsforscher

Fazit

Schon heute spielen unter der Oberfläche KI-Systeme in unserem Leben eine große Rolle. Bewusst nutzen wir selbst KI-Systeme in Form digitaler Assistenten in unserem Smartphone oder auch vermehrt durch die Sprachsteuerung mittels smarter Lautsprecher. Noch funktionieren diese Systeme eingeschränkt und etwas holprig – doch diese Systeme lernen rasend schnell und werden von Tag zu Tag besser. Schon in wenige Jahren werden wir hier viele Systeme ganz normal und natürlich nutzen, so wie wir heute noch Anfragen in Suchmaschinen eintippen.

Doch eines sollte an dieser Stelle auch klar sein. An vielen Punkten werden KI-Systeme den Berufsalltag erheblich verändern. Wissensbasierende Berufe stehen mehr und mehr auf der Kippe. Sie drohen durch Expertensysteme ergänzt oder gänzlich ersetzt zu werden. So ist zu erwarten, dass beispielsweise eine vorgeschaltete anwaltliche Beratung oder ärztliche Konsultation zuerst über eine KI-Assistenten läuft, und erst zum Schluss durch einen Facharzt oder -anwalt abschließend abgenickt wird.

Das bedeutet aber auch, dass die künstliche Intelligenz zwangsläufig bestimmte Arbeitsplätze ersetzen wird. Zwar werden hier an anderer Stelle auch neue Arbeitsplätze geschaffen, doch zum ersten Mal ist fraglich, ob die neuen Arbeitsplätze die verschwundenen Jobs kompensiert.

Konsequent weitergedacht bedeutet das: Die KI wird mehr und mehr Routinearbeiten und wissensbasierende Arbeiten ersetzen, aber sicherlich nicht kreative und außergewöhnliche Menschen.

Und was ist mit den Horrorszenarien aus Film, Roman und TV? Nun, von diesen Szenarien sind wir derzeit noch weit entfernt. Doch es schadet nicht, schon heute über eine gewisse Ethik gegenüber einer starken KI nachzudenken und zu überlegen, wie wir Menschen die Kontrolle behalten.



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