Vortrag Burnout: Redner zum Thema Burnout finden Sie hier!

Redner, die einen Vortrag zum Thema Burnout halten, sind gefragt. Denn das Thema Burnout ist in aller Munde. Auch wenn es sich bei Burnout nicht um eine medizinische Diagnose handelt, ist die Auswirkung von Burnout auf die betroffenen Menschen nicht von der Hand zu weisen. Hierbei können sowohl das Berufsleben, wie auch der private Bereich, zu einem Burnout führen. Da Burnout jeden treffen kann und die Auswirkung für den Betroffenen einschneidend ist, lohnt sich ein Vortrag zum Thema Burnout. Hier werden nicht nur die typischen Symptome vermittelt, sondern auch Möglichkeiten der Prävention und eine unterstützende Behandlung skizziert.


Redner, die einen Vortrag zum Thema Burnout halten:

Stefan Buchner

Redner · Berater · Trainer · Coach

Als Coach und Referent arbeitete Stefan Buchner für zahlreiche Institutionen, u. a. für die Deutsche Telecom AG, die DeTeImmmobilien & Service GmbH, die Sparkasse, BMW, VW, OBI, Ferrero u.v.m. Als erfolgreicher Trainer betreute er Personen aus Wirtschaft, Politik und Kunst.

Susanne Cisewski

Redner · Berater · Trainer · Coach

Persönlichkeiten, nicht Prinzipien bringen die Zeit in Bewegung

1. Welche Symptome deuten auf Burnout hin?

Gerade engagierte und pflichtbewusste Menschen neigen dazu, ein Burnout zu erleben. Wer seine Grenzen nicht kennt neigt dazu, sich zu überfordern und gerät so schnell aus der Spur. Am Ende steht dann in manchen Fällen ein unbestimmtes Gefühl der Leere, begleitet von Interessenlosigkeit, Reizbarkeit und Lustlosigkeit. Das sind nur einige der Symptome eines Burnouts.

Das, was unter dem Begriff Burnout zusammengefasst ist, ist eine Sammlung von unterschiedlichen psychischen, physischen und geistigen Symptomen. In einem Vortrag zum Thema Burnout können diese einzelnen Symptome vermittelt werden.

Welche psychischen Symptome deuten auf Burnout hin?

  • Verlust der Fähigkeit zur Freude
  • Interesselosigkeit
  • Lustlosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Unzufriedenheit mit sich selbst und der eigenen Arbeit
  • Niedergeschlagenheit
  • Gefühl der inneren Leere
  • Gefühl der Sinnlosigkeit (der Arbeit, des Lebens)
  • Gefühl der Hilflosigkeit
  • Resignation
  • Frustration
  • Zurückgezogenheit
  • Verlust des Selbstvertrauens
  • Angst und/oder Panikattacken

Welche physischen bzw. körperlichen Symptome deuten auf Burnout hin?

  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen, schlechter Schlaf, Schlaflosigkeit
  • Schwächegefühl
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Erektionsprobleme
  • Keine Lust auf Sex
  • Erhöhte Anfälligkeit für Infekte
  • Herzprobleme / Gefühl von Aufregung / Herzklopfen
  • Ständig unter Strom stehen

Welche geistigen Symptome deuten auf Burnout hin?

  • Negative Gedanken
  • ständiges Grübeln
  • Konzentrationsstörungen
  • Vergesslichkeit
  • Verlust der geistigen Kreativität

Ein Vortrag kann die einzelnen Symptome darstellen und auch mit Beispielen stützen. Doch wichtig ist, dass nicht immer alle Symptome gleichermaßen bei einem Burnout auftreten. Auch das Auftreten einzelner Symptome bedeutet nicht sofort ein Burnout.

Hier gilt es von Fall zu Fall genau zu unterscheiden. Jeder potenzielle Kandidat sollte sich einem entsprechenden Test unterziehen. Doch entscheidend ist, dass ein Burnout nicht von einem Augenblick zum anderen wie ein Unfall einfach so „passiert“, sondern sich schleichend Schritt für Schritt entwickelt.

Gerade hier liefert ein Vortrag zum Thema Burnout viele interessante Einblicke, um sich selbst und sein Verhalten zu hinterfragen oder um gegebenenfalls Menschen in ihrem Umfeld Starthilfe zu geben.

2. Welche Anfangssymptome deuten auf Burnout hin?

Burnout ist ein schleichender Prozess, der sich meist aus einer Situation heraus entwickelt. Doch viele Beispiele in einem Vortrag zeigen, dass Menschen mit Potenzial für ein Burnout zu Beginn mit viel Engagement in ein neues Projekt starten.

Nun ist Engagement grundsätzlich nicht schlecht, doch auch hier bestimmt die Dosis das Gift. Mutet man sich an dieser Stelle zu viel zu und arbeitet pausenlos die ganze Woche über, dann kann zu viel einfach zu viel sein. Ganz besonders, wenn sich das Gefühl breitmacht, dass ohne einen die Arbeit nicht weitergeht und man sowieso komplett unersetzlich ist, dann ist Vorsicht angesagt. In so einem Verhalten kann sich leicht ein Fundament für ein späteres Burnout manifestieren. Je mehr die Arbeit zum Lebensmittelpunkt wird, desto mehr droht Gefahr.

Von Natur aus versucht der Mensch immer einen gewissen Ausgleich zu schaffen bzw. zu finden. Um den Stress, der durch die ständige einseitige Überlastung entsteht, zu kompensieren, greifen betroffene Menschen zu Alkohol, Drogen, Rauchen, übermäßigem Essen oder exzessivem Sex. Doch diese schnelle Befriedigung ist alles andere als ein „schneller Ausgleich“, sondern definiert nur einen entgegengesetzten Punkt in einem Spannungsfeld.

Kommt alles zusammen, dann fühlen sich Betroffene hin- und hergerissen, so dass sich ab einem gewissen Punkt eine unbestimmte Unlust, bis hin zur Depression, oft in Begleitung von Angstzuständen, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche, verbreitet. Spätestens hier sollten die sich abzeichnenden Warnsignale ernstgenommen werden.

3. Wie entwickelt sich ein Burnout?

Burnout ist ein sich entwickelnder Prozess. Dabei sieht der Verlauf immer sehr ähnlich aus und lässt sich in sieben Schritten aufzeigen.

Das 7-Phasen-Modell basiert auf der Arbeit von Professor Burisch und beschreibt die Symptomatik und den klassischen Verlauf wie folgt:

  1. Ehrgeiz, Einsatz, Begeisterung: Mit hohem Einsatz und freiwilliger Mehrarbeit stürzt man sich in ein Vorhaben bzw. Projekt. Doch die hohen Anforderungen haben Müdigkeit zur Folge.
  2. Distanz, Rückzug: Die Begeisterung verfliegt und Überdruss macht sich breit. Es folgen Überdruss, Desillusionierung und reduziertes Engagement.
  3. Emotionalisierung, Schuldzuweisungen: Depression, Selbstmitleid, Humorlosigkeit und Reizbarkeit machen sich breit.
  4. Verminderung der Leistungsfähigkeit: Konzentrationsschwäche, nachlassende Kreativität und verringerte Produktivität zeigen sich.
  5. Desinteresse und Gleichgültigkeit: Soziale Isolierung, Aufgabe von Hobbies und Gleichgültigkeit engen den Betroffenen ein.
  6. Depersonalisation, körperliche Symptome: Muskelverspannungen und –schmerzen prägen den Alltag, ein schwaches Immunsystem sorgt für Krankheiten und regelmäßige Kopfschmerzen bestimmen den Alltag.
  7. Verzweiflung, Depression, Burnout: Ein chronisches Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit ist vorhanden und Suizidgedanken sind ständiger Begleiter.

Diese sieben Schritte zeigen sehr gut, wie sich ein Burnout-Szenario Schritt für Schritt entwickelt. Ein Vortrag kann diese sieben Schritte mit konkreten Beispielen stützen. Gerade das Wissen um diese sieben Schritte hilft sowohl Betroffenen, wie auch Angehörigen oder Menschen im direkten Umfeld, um Hilfe anzubieten oder zu suchen.

Dabei ist zu beachten, dass Burnout nicht nur ein Prozess ist, sondern sich auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich äußert. Jeder Mensch hat seine eigenen Strategien und Vorgehensweisen, um mit Stress, Dauerbelastung oder Überforderung umzugehen. Dennoch sind schon die ersten Warnsignale ernst zu nehmen. Mehren sich die Signale, dann ist sofortiges Handeln gefragt und therapeutische Hilfe notwendig.

4. Videobeispiel: Vortrag Depression

5. Kann man selbst herausfinden, ob Gefahr für ein Burnout besteht?

Ein einfacher Selbsttest mit acht Fragen kann helfen, um einen ersten Einblick zu bekommen. Diese Fragen stellen natürlich keine medizinische oder therapeutische Beratung dar, doch die Antworten können zumindest eine erste Tendenz aufzeigen.

Prof. Andreas Hillert hat folgende Szenarien zusammengestellt:

  1. Ich erwarte von mir höhere Leistungen bei meinen täglichen Aufgaben, als die meisten anderen Menschen von sich verlangen.
  2. Wenn ich bei meiner Arbeit versage, dann bin ich als Mensch an sich ein Versager.
  3. Für mich ist es sehr wichtig, dass mich andere Menschen mögen.
  4. Wenn Dinge schiefgehen, mache ich üblicherweise mich selber dafür verantwortlich.
  5. Kollegen um Unterstützung zu bitten, ist ein Zeichen von Schwäche.
  6. Ich vermeide es, Risiken einzugehen, wann immer es möglich ist.
  7. Ich habe genug Probleme im Leben gehabt und habe es verdient, keine neuen mehr zu bekommen.
  8. Ich investiere mehr Energie in meinen Beruf, als ich dafür als Gegenleistung – sei es in Form von Geld, sei es in Form von Anerkennung – erhalte.

Stimmen sie einer oder mehreren Aussagen zu, dann heißt das noch lange nicht, dass ein Burnout vorliegt – besonders dann, wenn sie sich in allen Belangen sowohl privat als auch beruflich wohlfühlen. Doch ist das nicht der Fall, dann sollte das als Indikator dienen, um hier gegebenenfalls professionelle Hilfe zu suchen.

6. Fazit

Ein Vortrag zum Thema Burnout kann wertvolle Inhalte liefern, um die Sensibilität für ein Thema zu wecken, dass heute fast schon zu populär ist. Oft werden schon die Anfänge eines Burnouts übersehen und professionelle Hilfe zu spät in Anspruch genommen. Der passende Vortrag zum Thema Burnout kann hier Hürden einreißen, so dass Betroffene schneller einen Ganz zurückschalten und zu einem Normalzustand zurückfinden.

Redner, die einen Vortrag zum Thema Burnout halten:

Gero Altmann

Redner

Humorvolles Storytelling mit solidem, fachlichem Hintergrund und hoher Motivationskraft

Babak Rafati

Redner · Coach

Ex-FIFA Schiedsrichter.



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