Vortrag Fehlerkultur - zahlreiche gute Redner finden Sie hier!

Wir alle machen Fehler. Mehr noch: von Geburt an lernen wir am besten, indem wir Fehler machen. So lernen wir, was funktioniert, und was nicht - und machen es dann (vielleicht) besser. Das ist ein ganz normaler Prozess. Kein Mensch auf diesem Planeten kommt perfekt auf die Welt. Babys machen Fehler. Kinder lernen aus Fehlern. Dabei sind es viele kleine Fehler und manch große Fehler, doch aus jedem Fehler können wir etwas lernen. Nimmt man Kindern die Chance, Fehler zu machen, dann schadet das nachweislich der Entwicklung.

Dann beginnt das Berufsleben. In der Regel soll dann plötzlich alles fehlerfrei laufen. Das ist aber nicht möglich. Redner mit einem Vortrag über Fehlerkultur machen deutlich, dass Fehler einfach mit dazugehören. Entscheidend für die Qualität der Fehlerkultur ist, wie mit diesen umgegangen wird.


1. Botschaft in einem Vortrag: Wir brauchen eine Fehlerkultur!

In vielen Unternehmen wird der Ruf nach einer Fehlerkultur immer lauter und in Vorträgen zum Thema Innovationen gehört eine Fehlerkultur immer mit dazu. Wie schon in der Einleitung formuliert, gehören Fehler auch in den unternehmerischen Alltag. Gerade wenn es um Innovationen geht oder darum, ein neues Terrain zu beschreiten.

Gerne wird in Vorträgen Thoms A. Edison mit den Worten zitiert:

„Ich bin bei der Erfindung der Glühbirne nicht gescheitert. Vielmehr habe ich 1.000 Wege gefunden, wie sie nicht funktioniert.“

Mit anderen Worten, schon Edison hatte ein gesundes Verständnis für eine gelebte Fehlerkultur. Auch andere Unternehmen, die heute sehr erfolgreich sind, haben Fehler gemacht – und stehen dazu. Gerne wird in diesem Zusammenhang in Vorträgen Daniel Krauss von FLIXBUS ins Spiel gebracht. Auch hier wurden in der Anfangszeit Fehler gemacht. So wurden beispielsweise zu wenig Menschen mit echter Erfahrung eingestellt oder ein und dieselbe Netzstruktur wurde, ohne Rücksicht auf vorherrschende lokale Gepflogenheiten, auf ein anderes Land übertragen. Zwei Fehler, die so nicht vorhersehbar waren. Doch der größte Fehler war, den Fehler vermeiden zu wollen.

Redner, die einen Vortrag zum Thema Fehlerkultur halten:

Prof. Dr. Hartmut Walz

Redner

Einfach genial entscheiden - erhellende Impulsvorträge im InfoTainment-Stil

2. In einem Vortrag wird erklärt, wie eine Fehlerkultur gelingt

Eine der grundsätzlichen Fragen in Bezug auf die Fehlerkultur sollte aber mehr in eine andere Richtung gehen. Braucht es eine Fehlerkultur oder nicht eher eine Innovationskultur, die Fehler erlaubt? Vielleicht klingt das auf den ersten Blick nach Haarspalterei. Doch letztlich geht es weniger darum, möglichst viele Fehler zu machen, sondern ein Treibhausklima für Experimente und echte Innovationen zu erschaffen.

Doch damit genau das Wirklichkeit wird, braucht es einen anderen Ansatz. Hier steht der Mensch mehr im Mittelpunkt und es gilt herauszufinden, warum Menschen das tun, was sie tun und weshalb sie sich entscheiden, so wie sie sich entscheiden. Dadurch lassen sich am Ende Impulse setzen und eine positive Fehlerkultur in Unternehmen etablieren.

3. Wieso ist eine gelebte Fehlerkultur als Motor zu verstehen?

Viele Referenten werden nicht müde zu betonen, dass eine gelebte Fehlerkultur ein echter Motor für Innovationen ist. Der Grundtenor hierbei lautet: Mache möglichst schnell viele Fehler, umso schneller und besser als die Konkurrenz zu sein. Das braucht einen wirklich konstruktiven Umgang mit Fehlern und fördert die Fähigkeit, schnell zu entscheiden. Im Manager Magazin war zu lesen, dass rund 40 Prozent des Erfolgs im Rahmen der Digitalen Transformation von Unternehmen von einer gelebten Fehlerkultur abhängt.

Ein Problem für den Start-up-Standort Deutschland, denn wie die Handelshochschule Leipzig ermittelt hat, mangelt es vielen Start-ups an einer gelebten Fehlerkultur.

4. Video: Wer wird Fehler-Millionär?

5. Richtig Fehler machen – aber wie?

Ein Schlüssel, um eine Fehlerkultur zu leben, ist, nicht nur Erfolge, sondern auch Fehlschläge zu dokumentieren. Das kann beispielsweise in Wochenmeetings passieren. Hier lassen sich bei einem gemeinsamen Rückblick Erfolge und Fehlschläge analysieren. Gemeinsam findet man so sehr schnell heraus, was funktioniert und was nicht. Darüber hinaus werden Fehler und Erfolge auch aus unterschiedlichen Sichtweisen heraus betrachtet und im Idealfall auch entsprechend dokumentiert. Dadurch wird eine Datenbank über Erfolge und Fehler zu einer echten Schatzkiste in Bezug auf die eigenen Innovationen.

6. Wo werden die meisten Fehler gemacht?

Eine gelebte Fehlerkultur entwickelt sich nicht in dem Bereich, indem wir uns wohlfühlen, sondern Fehler passieren praktisch immer außerhalb der Komfortzone. Genau in diesen Bereich gilt es vorzudringen. Letztlich bedeutet das, einfach probieren und machen. Lieber fehlerhaft gestartet, statt perfekt gezögert. Wer macht, macht Fehler – soweit ist das klar. Doch wer macht, macht auch Erfahrungen und wer außerhalb seiner Komfortzone Erfahrungen sammelt, sammelt neue Erfahrungen und erweitert so seine Komfortzone.

Hier braucht es keine Hierarchien oder lange Entscheidungsprozesse, sondern ein Treibhausklima, indem alles möglich und erlaubt ist.

Redner, die einen Vortrag zum Thema Fehlerkultur halten:

Ralf Schmitt

Redner

Mit Humor und Leidenschaft weckt Ralf Schmitt die Lust auf Neues und macht damit fit für die Zukunft. Denn: Changeprozesse, agiles Arbeiten und nachhaltige Innovationen hängen von der Fähigkeit der Mitarbeiter ab, flexibel zu denken und spontan zu handeln.

7. Was sind Fehler im eigentlichen Sinne?

Oft haftet einem Fehler ein Makel an. Warum eigentlich? Betrachten wir Fehler im eigentlichen Sinne, dann sind Fehler nur eine Form von Feedback. Gerade deshalb ist die Diskussion von Fehlern in der Runde so wertvoll, denn hier fordert man unmittelbar Feedback ein – und bekommt es auch. Dadurch hat man meist sogar einen doppelten Lerneffekt. Zum einen der direkte Lerneffekt, den man selbst gemacht hat und zum anderen durch die Einsichten von anderen Teammitgliedern, die ebenfalls hier ihre Rückmeldung geben.

Ein weiterer Weg ist es, im Unternehmen Routinen, Trainings und Rollenspiele zu installieren, in denen man bewusst auf die Nase fällt. Entscheidend ist, jeden Fehler als Feedback mit Lerneffekt zu sehen.

Mit anderen Worten: Hinfallen ist nicht das Problem – liegenbleiben schon.

8. Welches Fundament braucht eine gesunde Fehlerkultur?

Fehler sind wichtig – soweit ist alles klar. Doch als Fundament für eine gelebte Fehlerkultur braucht es

  1. Vertrauen und
  2. Selbstvertrauen.

Wer keine Fehler macht und immer alles unter Kontrolle hat, der ist langsam, zögerlich und kommt nicht weiter. Deshalb braucht eine gesunde Fehlerkultur auch eine große Portion Selbstvertrauen. Doch Selbstvertrauen ist nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist auch das Vertrauen der Firma, Kollegen und Investoren.

Denn eines ist auch klar: Wer einen Fehler eingesteht, der ist in diesem Augenblick mehr als verletzlich. In einer gelebten Fehlerkultur ist das kein Problem und ein willkommener Anlass für konstruktives Feedback.

Spätestens hier wird in einem Vortrag zur Fehlerkultur mehr als deutlich, dass Fehler nur da eingestanden werden, wo Vertrauen vorhanden ist. Erst wenn dieses Vertrauen als Fundament für eine gesunde Fehlerkultur etabliert ist, sind Menschen bereit, Risiken einzugehen und sich aus der eigenen Komfortzone herauszubewegen.

9. Fazit

Damit Unternehmen heute überlebensfähig sind, brauchen sie eine gelebte und gesunde Fehlerkultur. Oft lässt erst das Unmögliche das Mögliche Wirklichkeit werden. Mehr noch, wie leben in einer Welt der kontinuierlichen Veränderung und Anpassung. Hier braucht es schon vom Ansatz her eine gelebte Fehlerkultur, um den täglichen Veränderungsprozess zu überstehen. Schaffen es Unternehmen nicht, eine solche Fehlerkultur zu etablieren, dann kann es im Wettbewerb sehr schnell eng werden.



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