Motivationsvortrag - Redner, die einen Vortrag über Motivation halten

„Dann motiviere mich mal“ sagen einige gerne vor einem Motivationsvortrag. Doch so einfach ist das nicht. Ein guter und seriöser Motivationsvortrag setzt weniger auf eine kurzfristige Motivation mit Strohfeuereffekt, sondern vielmehr auf eine langfristig ausgelegte Selbstmotivation, die von innen herauskommt. In diesem Fall spricht man von dem Spannungsfeld zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation, also von einer Motivation, die von innen kommt bzw. von äußeren Anreizen geprägt wird.

Motivationsvorträge bieten:

Carsten Maschmeyer

Redner

Without Net-Working, it’s Not-Working

Edgar Itt

Redner · Trainer · Coach

Edgar Itt (ehemaliger Spitzensportler) zeigt , was nötig ist, um seine Ziele zu erreichen.


1. Was sind die typischen Inhalte eines Motivationsvortrags?

Häufig wird in Vorträgen auf ein oder mehrere Themen eingegangen:

  • Die inneren Potenziale entdecken und nutzen
  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Positives Denken
  • Mentale Stärke erlernen
  • Höchstleistungen auch in schwierigen Zeiten
  • Mentale Stärke entwickeln, um Rückschläge zu verkraften
  • Sieg oder Niederlage – das Spiel wird im Kopf entschieden
  • Eine Krise als Chance verstehen
  • Gib niemals auf – es gibt immer einen Weg
  • Kurzfristige vs. langfristige Motivation
  • Geld als motivierender Anreiz
  • Was motiviert Menschen wirklich?

Bei einem Motivationsvortrag geht es immer um konkrete Tipps und Tricks, um sich selbst zu motivieren. Doch zuerst steht eine andere Frage im Mittelpunkt, um die kurz-, mittel- und langfristige Wirkung von Motivation näher zu beleuchten.

2. Der Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation

Extrinsische Motivation kann durch unterschiedliche externe Anreize entstehen. Beispielsweise im Berufsleben durch eine Provision bzw. Prämie, die bei der Erreichung in Aussicht gestellt wird. Spätestens beim Erreichen der Prämie fällt dann meist die Motivation auf das ursprüngliche Niveau zurück. Letztlich hat man hier das sprichwörtliche Strohfeuer, das einmal kurz aufflammt und schon nach kurzer Zeit wieder erlischt. Wir erleben das bei der Kindererziehung. Dort ist zu beobachten, wie schnell eine extrinsische Motivation in sich selbst zusammenfällt. Oft heißt es hier: „Wenn Du dieses oder jenes machst, dann bekommst Du …“. Schnell ist das Zimmer aufgeräumt oder die Hausaufgaben sind gemacht, der versprochene „Preis“ wird eingestrichen und am nächsten Tag sieht das Zimmer wie gehabt aus bzw. es muss ein neues Versprechen her, damit die Hausaufgaben erledigt werden.

So weit, so gut! Der einzige Haken hierbei ist, dass wir uns sehr schnell an Belohnungen gewöhnen, so dass wir praktisch immer einen höheren Anreiz brauchen, um von außen motiviert zu werden. Über eine gewisse Zeit hinweg mag das Prinzip der extrinsischen Motivation funktionieren, doch da eine kontinuierliche Steigerung in den meisten Fällen nicht möglich oder sinnvoll ist, fällt das ganze Konstrukt früher oder später in sich selbst zusammen.

Von daher ist schon lange bekannt, dass eine extrinsische Motivation nur zur kurzfristigen Motivation geeignet ist. Ein seriöser Motivationsvortrag geht darauf ein, zeigt verschiedene Beispiele und demonstriert Szenarien, in denen diese Form der Motivation durchaus einen Sinn ergibt. Doch um langfristig zu motivieren braucht es mehr. An dieser Stelle kommt im Motivationsvortrag der große Wirkbereich der intrinsischen Motivation ins Spiel.

Motivationsvorträge bieten:

Joey Kelly

Redner

Unternehmer, Ausdauersportler und Musiker.

Mag. Gabriel Schandl, CSP, CMC

Redner · Berater · Trainer · Coach

Vom Leistungsdruck zum Leistungsglück - Wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter motivieren

Dr. Bertrand Piccard

Redner

Be a Pioneer in your Life: Around the World in a Solar Airplane.

3. Wie vermittelt ein Motivationsvortrag die intrinsische Motivation?

Die intrinsische Motivation ist etwas komplizierter. Die Wirkung lässt sich nicht einfach ein- oder ausschalten. Sie entfaltet sich praktisch nie „über Nacht“, sondern intrinsische Motivation ist immer ein aufbauender Prozess, der von innen herauskommt und sich nur schrittweise entfaltet. Spätestens hier wird klar, dass intrinsische Motivation nicht einfach passiert, sondern ein zielgerichteter Prozess ist, der über das eigene Selbstbild führt und auf eine veränderte Selbstwahrnehmung setzt. Ein seriöser Motivationsvortrag macht hier den Unterschied deutlich und zeigt einen Weg, wie der Prozess der intrinsischen Motivation angestoßen werden kann.

4. Video: Steve Jobs‘ Rede an der Stanford University

5. Woher kommt die intrinsische Motivation?

Wie schon erwähnt, kommt die intrinsische Motivation von innen und fußt auf dem eigenen Selbstbild und der dazugehörenden Selbstwahrnehmung. Im Motivationsvortrag wird deutlich, dass Motivation auf dem Vorhandenen beruht und sich so Schritt für Schritt seinen Weg bahnt.

Im Kern geht es im Motivationsvortrag um die jeweils eigenen

  1. Regeln,
  2. Werte,
  3. Glaubenssätze,
  4. Prinzipien und
  5. Standards.

Diese fünf Bereiche sind Teil des Fundaments, was uns antreibt bzw. intrinsisch motiviert. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass sich diese fünf Bereiche im Laufe unserer Entwicklung höchst individuell entwickeln und ab einem bestimmten Zeitpunkt in unseren Handlungen widerspiegeln bzw. sich als Gewohnheiten ausprägen.

Die Regeln, die unser Leben prägen, bekommen wir von Geburt an durch unsere unmittelbare Umgebung der Familie mit auf den Weg. Hier erfahren wir sehr schnell, was okay ist und was nicht bzw. was den Regeln der Familie entspricht bzw. auch nicht. Unser Umfeld prägt diese Regeln. Mit zunehmendem Alter kommen Werte und Glaubenssätze hinzu. Ein Motivationsvortrag zeigt, dass Regeln, Werte und Glaubenssätze notwendig sind, damit das gemeinsame Miteinander funktioniert. Deshalb entstehen Konflikte meist auch deshalb, weil bestimmte Regeln, Werte und Glaubenssätze von uns durch andere verletzt werden. Wie wir damit umgehen und was wir daraus machen, das wird zum Teil durch unsere Prinzipien gesteuert bzw. durch die Standards bewertet. Von Geburt an lernen wir jeden Tag dazu. Das jeweilige Umfeld aus Kindergarten, Schule, Familie, Gemeinde, Bekannte, Freunde etc. prägen die jeweiligen Regeln, Werte und Glaubenssätze.

Am Ende entwickeln sich darauf basierend unsere persönlichen Prinzipien und Standards, nach denen wir unser Leben gestalten und Entscheidungen treffen. Genau an dieser Stelle bietet ein Motivationsvortrag Wege und Möglichkeiten, um intrinsisch motivierend wirksam zu werden. Wobei allerdings auch zu beachten ist, dass hier die ganz persönlichen Vorlieben und Eigenschaften ebenfalls eine Wirkung haben.

Motivationsvorträge bieten:

Andy Holzer

Redner

Blind Climber - den Sehenden die Augen öffnen.

Bettina Stackelberg

Redner · Trainer · Coach

Leidenschaftlich. Inspirierend. Motivierend. Unbequem. Anders. Bettina Stackelberg berührt & motiviert mit ihren Vorträgen, sie hält dem Publikum liebevoll den Spiegel vor, erzählt Geschichten, die uns Menschen bewegen.

Alexander Groth

Redner · Trainer

Ob Führungskräftetagung oder Kundenevent, buchen Sie Alexander Groth als Redner. Seine inspirierenden Vorträge sind ein Highlight jeder Veranstaltung. Groth fesselt sein Publikum.

6. Wie wirkt intrinsische Motivation?

Die intrinsische Motivation fußt auf einer Veränderung unserer inneren Regeln, Werte und Glaubenssätze. Letztlich brauchen wir „nur“ eine Veränderung von bestehenden Prinzipien und neue Standards, um unsere Motivation zu beeinflussen. Spätestens an dieser Stelle wird klar, dass diese Veränderung Zeit braucht und immer nur schrittweise erfolgt. Es geht also darum, vorhandene Regeln, Werte und Glaubenssätze zu einzelnen Themen so zu verändern, dass sich daraus neue Prinzipien und Standards ableiten lassen.

Nehmen wir als Beispiel das berühmte Aufschieben von Tätigkeiten bzw. die Prokrastination. Warum schieben wir Dieses oder Jenes so gerne auf? Oftmals können wir diese Frage gar nicht konkret beantworten. Meist hilft hier erst ein Blick auf die zentralen Regeln, Werte und Glaubenssätze, um diese Frage zu beantworten. Im Motivationsvortrag lässt sich das Schritt für Schritt betrachten, um am Ende zu erkennen, wie sich daraus die jeweiligen Prinzipien und Standards ableiten lassen. Eine bewusste Wahrnehmung hilft dabei, neue Standards zu setzen.

Ein neuer Standard besagt zum Beispiel: „Es ist nicht okay, wenn wichtige Dinge einfach liegenbleiben. Mein neuer Standard ist, dass alles, was sich innerhalb von 5 Minuten erledigt wird, auch sofort erledigt wird. Alles andere wird geplant – und dann erledigt.“

7. Fazit

Ein Motivationsvortrag kann per Definition nur bedingt motivieren. Doch ein Motivationsvortrag kann sehr wohl Wege, Strategien, Tipps und Tricks vermitteln, welche zeigen, wie sich jeder selbst motiviert. Im Kern geht es immer darum, herauszufinden, was einen selbst antreibt und handeln lässt. Erst mit diesem Bewusstsein lassen sich neue Entscheidungen treffen, die eine intrinsisch motivierende Wirkung haben. Ein Motivationsvortrag hilft hierbei, den inneren Kern des Antriebs zu entdecken und neue Standards zu setzen.

Doch diese veränderten Standards entfalten nur dann mittel- und langfristig ihre motivierende Wirkung, wenn diese gezielt trainiert und kontrolliert werden, bis sie so zu neuen Gewohnheiten werden – und dann kommt der nächste Schritt. Motivation ist letztlich das, was uns antreibt und hilft, den jeweils nächsten Schritt zu gehen.

Motivationsvorträge bieten:

Ali Mahlodji

Redner

Er zieht das Publikum in seinen Bann und nimmt es mit auf eine motivierende und inhaltsstarke Tour durch das Leben eines CEOs, der bis vor wenigen Jahren nicht einmal wusste, was er erreichen kann. Die Lust des Zuhörens und Weiterdenkens steigt von Minute zu Minute.

Daniel Siegenthaler

Redner · Berater · Trainer

Vom Piloten der Schweizer Luftwaffe erfahren, wie perfektes Teamwork gelingt.

Dr. Biyon Kattilathu

Redner

Geht nicht. Gibt’s nicht.



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