Marketing für Coaches: Wie Coaches erfolgreiches Marketing betreiben

Marketing ist für Coaches elementar. Denn wie sonst sollen potentielle Kunden davon erfahren, dass es einen guten Coach gibt? Viele Coaches setzen nur auf Mund-zu-Mund-Propaganda bzw. Empfehlungsmarketing. Doch bis dadurch genügend Kunden kommen, vergeht oft viel Zeit. Betreibt ein Coach gutes Marketing, macht er es sich und seinen Klienten leichter: diese finden ihn schneller – und er selbst kann schneller coachen und Geld verdienen.


Content Marketing Experten unterstützen Coaches bei ihrem Marketing:

Alexander Varro

Redner · Berater · Trainer · Coach

A great experience creates a great life.

Kerstin Boll

Redner · Berater

Das einzige Marketing, das auf Vertrauen baut

Harald Kopeter

Redner · Berater

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1. Woran können sich Coaches bei ihrem Marketing orientieren?

Jeder selbstständige Coach braucht Kunden. Neben dem Empfehlungsmarketing, das sich praktisch über die Zeit bei entsprechender Expertise von ganz alleine entwickelt, braucht es für jeden Coach eine eigene Marketingstrategie, um fortlaufend und systematisch neue Kunden zu gewinnen. Hierbei geht es nicht nur um die reine Aufmerksamkeit, sondern vielmehr um einen Prozess. Im Marketing wird dieser Prozess als Customer Journey bezeichnet, welche auch die Klienten eines Coaches durchlaufen.

Coaching ist ein höchst menschenorientiertes Business. Deshalb orientiert sich die Customer Journey auch in diesem Bereich direkt an der Zielgruppe und ihrem höchst individuellem Bedarf an Coachings.

Erfolgreiches Marketing entlang der Customer Journey:

  1. Zuerst entdeckt der potenzielle Coachee einen grundsätzlichen Bedarf oder ein akutes Problem. Meist passiert das durch einen Moment der Erkenntnis oder aber auch durch einen von außen kommenden Impuls.
  2. Der potenzielle Coachee beginnt, sich mit seinem wahrgenommenen Bedarf oder seinem akuten Problem näher zu befassen. Meist findet der erste Schritt der Suche im Internet statt oder ergibt sich im persönlichen Gespräch. In dieser Phase geht es darum, das Problem bzw. das Bedürfnis näher zu erfassen und mögliche Lösungen zu finden.
  3. Neben dem ergründen von Ansätzen und möglichen Lösungen geht es im nächsten Schritt darum, einen passenden Coach zu finden, der bei der Lösung hilft sowie den Coachee entsprechend begleitet.
  4. Danach geht in einen Auswahlprozess, indem ein potenzieller Coachee seinen Wunsch-Coach auswählt. Ein Coach muss sich also Gedanken darüber machen, wie er eine vertrauensvolle Beziehung zum suchenden Coachee aufbaut, damit dieser ihm überhaupt eine Anfrage stellt.
  5. Am Ende steht die Entscheidung, entweder für oder gegen einen Coach.

Diese fünf Schritte durchläuft praktisch jeder auf der Suche nach einem geeigneten Coach. Die einzige Möglichkeit, um diesen Prozess abzukürzen, ist eine persönliche Empfehlung.

Nun gilt es, die fünf einzelnen Schritte innerhalb der Customer Journey mit entsprechenden Inhalten und Werkzeugen abzubilden. Hier spielen verschiedene Inhalte auf der eigenen Website ebenso eine Rolle, wie das Auftreten im Social Media und die eigenen Veröffentlichungen mit Artikeln, Blog-Beiträgen oder Podcasts. Das Spektrum an möglichen Marketingmaßnahmen ist also sehr groß.

2. Welche Rolle spielt der erste Impuls beim Marketing für Coaches?

Der erste Impuls ist es, der die Suche nach einem Coach ins Rollen bringt. Manchmal sind es Fertigkeiten, die erlernt werden wollen, aber auch Verhaltensweisen die erlernt bzw. verändert werden sollen. Oder, oder, oder. Die Gründe, um einen Coach an seine Seite zu holen, sind höchst unterschiedlich und meist sehr individueller oder persönlicher Natur.

Der eigentliche Impuls für den Coachee kann aus ihm selbst herauskommen, oder dieser kommt durch Werbung bzw. einen Fachartikel von außen. So oder so, oft ist das der Anfang, um mit der Recherche zu beginnen.

Meist beginnt die Recherche mit

  1. einer Suchanfrage in einer der üblichen Suchmaschinen oder
  2. einer Frage im eigenen Umfeld (online oder offline).

Beides führt zu entsprechenden Ergebnissen und Empfehlungen, die wiederum zu einer Website führen. Deshalb gehört es auch und gerade für einen Coach nicht nur zum guten Ton, eine eigene Website zu besitzen, sondern es ist ein absolutes Muss.

Oder anders ausgedrückt: Ohne Website gibt es das Coaching-Business des jeweiligen Anbieters praktisch nicht. Es wird nicht gefunden, ist unsichtbar und somit nicht existent. Bekommt ein Interessent einen Tipp, doch mal zu einem bestimmten Coach zu gehen, so möchte dieser sich in der Regel auch vorab unabhängig informieren und erwartet eine aussagekräftige Webseite. Die Webseite ist somit ein entscheidender Faktor für erfolgreiches Marketing.

3 Wege für erfolgreiches Marketing, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen:

  1. Der Coach braucht eine wahrgenommene Identität, die klar vermittelt, wofür der Coach steht und was der Coachee von ihm erwarten kann. Hier gilt es, ein Profil zu pflegen, die Sichtbarkeit zu erhöhen und ganz klar zu vermitteln, in welchem Bereich sein Coaching die größtmögliche Wirksamkeit hat.
  2. Es braucht eine zentrale Anlaufstelle im Internet, also eine Website, um alle relevanten Informationen zu präsentieren, so dass potenzielle Klienten erfahren, welche Leistungen der Coach bietet und wie seine Expertise aussieht. Wichtig hierbei ist, dass diese Website nicht nur für Suchmaschinen optimiert ist, sondern auch als lokales Business wahrgenommen wird.
  3. Zusätzlich braucht es Themen und Veröffentlichungen, idealerweise als Artikel, Blog und Podcast, um Besuchern ein Mehr an relevantem Content mit auf den Weg zu geben. Diese Art der Vertrauensbildung ist im Marketing nicht zu unterschätzen.

Die drei Schritte helfen einem Suchenden, sich einen ersten guten Eindruck zu verschaffen. Dem Coach helfen diese drei Schritte, um dem potenziellen Klienten einen guten ersten Eindruck zu geben. Mehr noch, mit den passenden Inhalten wird genau an dieser Stelle schon ein Zeichen gesetzt und ein Fundament für Vertrauen gelegt. Das zahlt sich im gesamten Prozess aus. Ganz besonders, wenn es in die Entscheidungsphase geht.

An dieser Stelle wird aber auch deutlich, dass diese drei Berieche einen großen Teil der Customer Journey abdecken und dabei helfen, Kunden zu gewinnen.

3. Video: Content Marketing erklärt in 150 Sekunden

4. Welche Rolle spielen Werkzeuge beim Marketing für Coaches?

Als Werkzeuge sind hier in erster Line Softwarelösungen zu verstehen. Die einen Werkzeuge sorgen dafür, den Content für potenzielle Klienten bereitzuhalten. Andere Werkzeuge helfen dabei, den Prozess weitestgehend so zu automatisieren, dass am Ende Klienten stehen, die bereit für ihre Entscheidung sind.

Im Kern stehen drei Lösungen, die das Leben und das Marketing für Coaches erleichtern:

  1. Für die eigene Website, den eigenen Blog und auch für den Podcast bietet sich WordPress als zentrale Anlaufstelle an. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Content-Management-System (CMS), das sich fast beliebig erweitern und anpassen lässt.
  2. Idealerweise gibt es auf der Website eine Kontaktmöglichkeit, die mit dem Kalender vom Coach verknüpft ist. Der Vorteil hierbei ist, dass man als Coach bestimmte Zeitfenster für einen Wunschtermin vorgeben kann. Besucher auf der Website sehen diese Zeitfenster und können sich somit ihren Wunschtermin aussuchen. Eine solche Lösung kostet wenig und ist ideal, um einerseits potenziellen Kunden die Terminauswahl für ein Erstgespräch so einfach wie möglich zu machen und andererseits behält man als Coach die Kontrolle über seinen Kalender. Dieser ganze Prozess läuft autonom ab, neue Termine tauchen automatisch im persönlichen Kalender auf und bei Terminüberschneidungen können entsprechende Termine auf der Website nicht mehr ausgewählt werden.
  3. Zusätzlich braucht es auch eine Lösung, um potenzielle Kontaktdaten zu sammeln. Hierzu gibt es kostengünstige CRM- und Newsletter-Systeme, die sich leicht einbinden lassen. Durch ein solches System können weitere relevante Inhalte ausgeliefert werden. Parallel wird der erste Kontakt zum Kunden aufgebaut.

Diese drei Lösungen helfen dabei, das Marketing für Coaches zu begleiten und (fast) automatisch potenzielle Kunden zu generieren.

5. Fazit

Marketing für Coaches lässt sich heute an vielen Stellen via Internet automatisieren. Dadurch bleibt mehr Zeit für Klienten. Doch eines sollte dabei immer klar sein: Ein solches System muss aufgesetzt und mit Leben erfüllt werden. Gerade hier spielen regelmäßige Veröffentlichungen im eigenen Blog eine entscheidende Rolle. Doch wenn alles steht, braucht es nur noch relativ wenig Betreuung und Service, um das System am Laufen zu halten.

Für ein erfolgreiches Marketing sollten sich Coaches auch mit Youtube auseinandersetzen. Filme, die dort hochgeladen werden, können auch mit der eigenen Webseite verknüpft werden. So können Webseitenbesucher sich schneller ein Bild vom Anbieter machen – und leichter Vertrauen für eine Anfrage fassen.

Social Media Experten unterstützen Coaches bei ihrem Marketing:

Felix Beilharz

Redner · Trainer

Julian Banse

Redner

Julian Banse ist Gründer und ehemaliger Chefredakteur des Webvideobranchenmagazin Broadmark.de (heute EWVA/Ströer AG). Durch sein dichtes Netzwerk im Influencer-Business kann er einen spannenden Einblick in diesen wachsenden Sektor geben.

Prof. Dr. Gunter Dueck

Redner

Querdenker & erfolgreicher Buchautor, Experte für Innovation, IT & Management



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