Redner, die einen Vortrag über Krisenbewältigung halten

Redner, die einen Vortrag über Krisenbewältigung halten, lassen entdecken, dass wirklich niemand vor einer Krise sicher ist. Doch was ist eigentlich eine Krise? Idealerweise leben wir in unserer Komfortzone. Hier fühlen wir uns sicher, geborgen, denn alles läuft meist wie am Schnürchen. So manche Redner erzählen Beispiele, in denen zuerst auch alles ganz normal zu sein scheint. Doch im Vortrag kommt es dann zu einer plötzlichen Wendung …

Redner, die einen Vortrag über Krisenbewältigung halten:

Dr. Bertrand Piccard

Redner

Be a Pioneer in your Life: Around the World in a Solar Airplane.

Kerstin Plehwe

Redner

Unternehmerin und Beraterin aus Leidenschaft - Changemakerin aus Überzeugung.

Im Leben gibt es immer wieder die großen und kleinen Überraschungen – doch mit Überraschungen ist das immer so eine Sache. Wir lieben Überraschungen – allerdings nur die guten. Die „schlechten“ Überraschungen hingegen haben die Kraft, um uns straucheln zu lassen oder komplett aus der Bahn zu werfen. Ein Brief vom Finanzamt mit einer unerwartet hohen Forderung, die Kündigung des Jobs, der Verlust von Wohnung/Haus, Lebenspartner oder eines Angehörigen, Diagnose einer schweren Krankheit etc. – es gibt viele Ursachen für eine handfeste Krise.


1. Welche Strategien zur Krisenbewältigung gibt es?

Jeder Mensch hat andere Strategien, um mit Krisen umzugehen. Nahezu in jedem Vortrag stellen Redner die klassische Muster Flucht, Angriff oder Erstarrung vor. Jeder Mensch tickt hier anders. Meistens liegt die eigene Reaktion auch an der eigenen Lebenserfahrung.

Redner erinnern oft daran, dass Menschen in einer Krise

  1. oft nicht alleine sind,
  2. es viele Menschen gibt, die Ähnliches durchgemacht haben bzw. durchmachen und
  3. es gibt immer Menschen, die eine schlimmere Krise haben/durchleben.

Klar ist, eine Krise ist ein Wendepunkt im Leben. Letztlich geht es um Veränderungen, die an bestimmte Rahmenbedingungen und Herausforderungen geknüpft sind. Aber es geht auch um Chancen und Möglichkeiten. Auch hier unterscheiden sich Menschen in ihrer eigenen Wahrnehmung der aktuellen Situation. Manche Menschen fokussieren sich auf das Problem, was unter Umständen handlungsunfähig macht. Andere Menschen legen ihren Fokus auf mögliche Lösungen. Fast immer ist das, bei allem Druck und Widrigkeiten, der bessere Weg: Selbst die Initiative zu ergreifen.

Meist sind es an dieser Stelle Fragen, die uns aktiv werden lassen oder zur Handlungsunfähigkeit verdammen. Die Qualität der Fragen, die sich jeder selbst stellt, hat einen enormen Einfluss auf die Qualität der Antworten, die man erhält. Stellt man sich gute Fragen, dann bekommt man gute Antworten. Stellt man schlechte Fragen, dann bekommt man schlechte Antworten – so einfach ist das. Die Frage ist nur: Was ist eine gute bzw. eine schlechte Frage?

Einfach ausgedrückt sind schlechte Fragen WARUM-Fragen, wie „Warum ich?“ oder „Warum jetzt?“ Meist schicken einen diese Antworten auf eine Abwärtsspirale – und alles wird nur noch schlimmer. Gedanklich drängen einen diese Fragen sprichwörtlich in die Ecke.

Dem kann man entgehen, indem man konsequent WIE/WAS/WER-Fragen stellt. „Wie geht es besser?“, „Was kann ich unternehmen?“, „Wer kann mir helfen?“, „Was muss ich wissen/lernen/tun?“ und so weiter. Diese Fragen zeigen Möglichkeiten sowie Wege – diese Fragen holen einen aus der Ecke heraus, befreien und zeigen Wege und Lösungen.

Natürlich fällt es schwer, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, das als Chance mit tollen Möglichkeiten wahrzunehmen. Doch eines ist auch klar, wir wachsen an unseren Problemen und Krisen. Diese machen uns stärker, widerstandsfähiger, schneller und besser. Genau genommen ist ein Leben ohne Probleme und Krisen langweilig.

„Wenn alles gegen dich zu sein scheint, dann erinnere dich, dass ein Flugzeug nur gegen den Wind abhebt und nicht mit dem Wind.“ Henry Ford

Meistens braucht es viel Routine, die passenden Werkzeuge und eine gewisse Portion Lebenserfahrung, um Krisen souverän zu bewältigen. Genau darum geht es in einem Vortrag zum Thema Krisenbewältigung.

Redner, die einen Vortrag über Krisenbewältigung halten:

Bruno Jelk

Redner

Bergretter, Bergführer und Rettungschef Zermatt

Cla Mosca

Redner · Trainer · Coach

Snowboard Weltmeister - bringt Menschen und Unternehmen durch Flow-Management wieder in Fluss.

2. 10 Tipps für die Bewältigung von Krisen

Im Vortrag geben Redner auch gerne Ideen, wie mit Krisen besser umgegangen werden kann. Nachfolgend einige davon:

  • Tipp 1: Akzeptiere das Unvermeidliche und nimm so der Krise einen Teil ihrer Kraft
  • Der erste und wichtigste Schritt ist, die grundsätzliche Situation zu akzeptieren. Dieser Tipp fehlt nahezu in keinem Vortag. Es ist wie es ist und das lässt sich meist nicht mehr ändern. Hadert man an dieser Stelle, dann passiert genau das, was einen in die Ecke drängt. Man stellt die falschen Fragen, wird mehr und mehr Handlungsunfähig und die Krise nimmt ihren Lauf. Das kostet unendlich viel Kraft und man kommt keinen Schritt weiter – ganz im Gegenteil.

    Doch eines ist dabei zu beachten, denn die Akzeptanz der Situation bedeutet nicht, sich der Situation zu ergeben. Vielmehr geht es jetzt darum einen Schlussstrich zu ziehen, sich selbst zu sortieren und mit dem, was geblieben ist, neu zu starten.

    Oder wie heißt es auch so schön: Kleid entstauben, Krönchen richten und weiter gehts.

  • Tipp 2: Lerne, dich und deinen Körper zu entspannen
  • Auf viele Situationen reagieren wir unmittelbar mit Verspannungen. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, denn manche Situationen lassen uns nicht nur sprichwörtlich, sondern im wahrsten Sinne des Wortes „vor Angst erstarren“. Wenn wir verspannt sind, dann ändert sich unsere Körperhaltung, unsere Bewegungen sind eingeschränkt, unser Atem verändert sich etc. Plötzlich entstehen dann Situationen, die, begünstigt durch diese Anspannungen, uns immer wieder einschränken und straucheln lassen. Das ist fast so, wie eine selbsterfüllende Prophezeiung.

    Lernt man hingegen, beispielsweise über Meditation oder progressive Muskelentspannung Geist und Seele zu entspannen, dann hat das an vielen Stellen einen positiven Effekt und hilft, eine Krisensituation besser zu bewältigen.

  • Tipp 3: Betrachte eine Krise realistisch
  • Bei einer sich abzeichnenden Krise neigen wir oft dazu, diese komplett überzubewerten. Manchen wir etwas sehr viel schlimmer, als es eigentlich ist? Oder reden wir uns Sachen einfach nur schön und betrachten sie durch die rosarote Brille? Vor beiden Strategien warnen Redner.

    Beide Extreme helfen nicht wirklich weiter. Es geht darum, eine Krise als das zu betrachten, was es ist, nämlich ein Veränderungsprozess, der uns meist aus einer Situation heraus aufgezwungen wird. Veränderung bringt in diesem Zusammenhang aber auch Chancen auf Neues und Wachstum mit sich.

    Vielleicht ist deshalb ein zentraler Bestandteil im chinesischen Wort für Krise und Chance identisch, denn jede Krise beinhaltet auch immer eine Chance.

  • Tipp 4: Bewegung tut gut und bringt einen auf neue Gedanken
  • Viele gute Ideen entstehen meist, wenn man in Bewegung ist – idealerweise an der frischen Luft. Die Durchblutung steigt, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt und bei der sportlichen Aktivität schüttet ein Körper an einem bestimmten Punkt auch das Glückshormon Serotonin aus.

    Die besten Ideen entstehen, wenn man sich an der frischen Luft bewegt. Von daher ist es bei einer handfesten Krise enorm wichtig, sich auch sportlich zu betätigen. Pro Tag 5 Minuten, besser jedoch 15 oder 30 Minuten, um die grauen Zellen fit zu machen.

  • Tipp 5: Mach, was du liebst
  • Bei jeder Krise gilt es, große und kleine Zwischenschritte zu bewältigen. Doch naturgemäß gelingt einem nicht alles auf einmal, sondern es gibt immer wieder Rückschläge. Auch diese gilt es zu meistern.

    Von daher ist es immer wieder eine gute Idee, zwischendurch Dinge zu tun, die man kann. Oder das zu erleben, was man liebt. Diese kleinen Einheiten tun gut, geben einem das Gefühl, weiterzukommen und etwas zu schaffen, auch wenn das große Ziel noch in weiter Ferne liegt.

Redner, die einen Vortrag über Krisenbewältigung halten:

Babak Rafati

Redner · Coach

Ex-FIFA Schiedsrichter.

Anke Sommer

Redner · Berater · Trainer · Coach

Führung durch Selbstführung

  • Tipp 6: Mach was
  • Krisen entstehen oft aus einer Kombination von unterschiedlichen Begebenheiten heraus. Hier gilt es, genau hinzuschauen und zu erkennen, was die Krise ausgelöst hat. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die geändert werden müssen, um die Krise zu bewältigen. Ein schöner Mutmacher, der in keinem Vortrag fehlen sollte.

    Wichtig hierbei ist allerdings, sofort zu starten und nicht alles auf die lange Bank zu schieben. Macht man das dennoch, dann kann es passieren, dass irgendwann Wichtiges hinten von der langen Bank herunterfällt. Deshalb gilt es, sofort anzupacken und die ersten Schritte unmittelbar zu gehen. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Alles, was nach 72 Stunden nicht begonnen ist, wird erfahrungsgemäß niemals begonnen.

  • Tipp 7: Alle Gefühle annehmen
  • Üblicherweise kommen Krisen mehr oder weniger überraschend – auch wenn sie sich rückwirkend betrachtet schon lange abzeichnen.

    Grundsätzlich lieben wir Überraschungen, allerdings nur die, die wir mögen. Alle anderen Überraschungen bringen jede Menge negative Gefühle mit sich. Natürlich verdrängen wir diese Gefühle oder weichen ihnen aus. Verständlich, doch es bringt nichts – sie sind weiterhin da.

    Je schneller man also auch die negativen Gefühle annimmt, umso eher kann man damit umgehen. Entscheidend dabei ist, dass man diese Gefühle idealerweise nicht bewertet und nicht mit der Frage „Warum?“ hinterfragt. Es ist wie es ist und erst dann, wenn man auch das akzeptiert, geht es wirklich weiter.

  • Tipp 8: Dankbarkeit und Achtsamkeit gehen Hand in Hand
  • Gerade in Krisensituationen neigen wir dazu, uns mehr auf das zu konzentrieren, was wir verloren haben als uns über das zu freuen, was geblieben ist. Hier spielt der jeweilige Fokus eine entscheidende Rolle. Das Verlorene lässt sich meist nicht unmittelbar wiederbringen. Doch mit etwas Achtsamkeit kann man auch in dem, was einem geblieben ist, viel Schönes entdecken

    Deshalb ist es eine gute Übung, sich immer wieder bewusst zu machen, was einem geblieben ist und wofür man alles dankbar sein kann. Fängt man hier bewusst an, seine Achtsamkeit für die kleinen Dinge im Leben zu fokussieren, dann gibt es plötzlich unendlich viele Kleinigkeiten, die einem Freude bereiten und so den Weg aus der Krise ebenen.

  • Tipp 9: Schlafen, Ruhen, Auftanken
  • Um Krisen zu bewältigen braucht man Ruhe und Kraft. Naturgemäß arbeiten wir wie verrückt, um die Krise zu bewältigen und verzeichnen dabei auf Ruhe und Schlaf. Ein fataler Fehler. Wir brauchen zwingend Ruhe, Ausgewogenheit und Schlaf, damit wir kraftvoll in den Tag starten können.

    Verzichtet man darauf, dann betreibt man Raubbau am eigenen Körper und riskiert, die Krise eher zu verschlimmern, als zu bewältigen.

  • Tipp 10: Professionelle Hilfe hilft wirklich weiter
  • Viele große und kleine Krisen versuchen wir, selbst zu bewältigen. Auch das ist keine gute Idee, denn erst durch einen ungetrübten Blick von außen erkennen wir Chancen, die wir selbst aus der aktuellen Situation heraus nicht (mehr) wahrnehmen (können). Diesen Tipp wird Ihnen im Zweifelsfalle auch jeder gute Redner geben.

    Idealerweise sichert man sich so Wissen, Know-how und meist auch eine große Portion Lebenserfahrung. Allerdings sollte man hier sehr genau hinschauen, wem man Vertrauen schenkt und wem eher nicht. Entscheidend ist, dass man sich wohl fühlt und der Berater, Coach oder Therapeut an seiner Seite wirklich weiterhilft, um die Krise zu bewältigen.

    Redner, die einen Vortrag über Krisenbewältigung halten:

    Anja Stieber

    Redner · Berater · Trainer · Coach

    Andreas Dudas

    Redner · Berater · Trainer



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