Vortrag über Intuition: Redner zum Thema Intuition finden Sie hier!

Üblicherweise verbinden wir mit dem Begriff Intuition etwas Unbewusstes. Meist kommen hier Gefühle, Bilder, Informationen oder auch treibende Gedanken zusammen, die wir zum Teil zwar bewusst wahrnehmen, aber zuerst oft unbewusst verarbeiten. Mit einem Mal ist eine Idee da und der eigentliche Ursprung wird der Intuition zugeschrieben. In einem Vortrag zum Thema Intuition vermitteln Redner, was hier genau vorgeht.


1. Was definieren u. a. Redner Intuition?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie begegnen einem fremden Menschen. Hier zählt der erste Eindruck. Von einem Augenblick zum anderen beginnen Sie, diesen Menschen einzuschätzen. Dieses Szenario bringt uns direkt zur Definition. Das Wort Intuition kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „angeschaut werden“. Hierbei geht es darum, einen Moment bzw. eine Person unmittelbar zu erfassen, ohne dabei den Verstand bewusst einzusetzen. Üblicherweise nennen wir das auch Bauchgefühl oder unser 6. Sinn. Im Vortrag weisen Redner darauf hin, dass sich Intuition trainieren lässt.

Redner, die einen Vortrag zum Thema Intuition halten:

Christiane Lüpken

Redner · Coach

Motivierend“, „unterhaltsam“, „lehrreich“, „tief berührend“ … dies sind nur einige der Rückmeldungen meiner Zuhörer. Mein Anliegen ist es, Menschen zu inspirieren, ihr Leben nach ihren Vorstellung zu gestalten.

2. Warum besitzt jeder Mensch Intuition?

Viele Entscheidungen treffen wir auf Grund unseres Bauchgefühls. Wir entscheiden, weil es sich „gut anfühlt“. Vielleicht kennen Sie das – bei manchen Entscheidungen ist oft der erste Gedanke der richtige. Auch wenn der erste Gedanke vielleicht nicht bis ins letzte Detail perfekt ist, meist stimmt zumindest die grobe Richtung. Schnell wird klar, dass hier unser Bauchgefühl eine starke intuitive Kraft in sich trägt. Betrachtet man dann eine Entscheidung und blickt zurück, dann zeigt es sich oft, dass die Eingebung richtig war.

Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard formulierte es so:

„Wir können das Leben nur vorwärts leben und rückwärts verstehen.“

Das bedeutet, dass Intuition die Fähigkeit ist, Informationen, einzelne Situationen oder Menschen innerhalb eines Wimpernschlags zu verarbeiten. Jeder Mensch trägt die Kraft der Intuition in sich, auch wenn man vielleicht das Gefühl hat, dass diese sich viel zu selten zeigt. Dabei ist es sehr wohl möglich, die eigene Intuition zu trainieren und so zu verbessern, dass man immer mehr der inneren Stimme vertraut.

Intuition ist vergleichbar mit einem Muskel, der trainiert werden will. Vernachlässigt man das Training, dann wird auch die Intuition kraftlos.

3. Wie lässt sich Intuition trainieren?

Wir leben in einer Welt, in der wir tagtäglich unzähligen Impulsen ausgesetzt sind, die unsere Aufmerksamkeit fordern. Wir müssen entscheiden, bewerten, handeln, lernen etc. Oft sind wir zwischen so vielen unterschiedlichen Themen hin- und hergerissen, dass wir kaum intuitiv entscheiden können. Doch unser Bauchgefühl funktioniert am besten, wenn wir auf allen Ebenen in Harmonie agieren. In stressigen Zeiten können wir unserem Bauchgefühl kaum vertrauen, denn meist sind wir stressbedingt mit unserem Kopf ganz woanders, so dass Kopf und Bauchgefühl auf getrennten Wegen wandeln.

Der erste Schritt, um die eigene Intuition zu trainieren, besteht darin, sich in Entspannungstechniken und Meditation zu übern. Diese Techniken helfen sehr gut dabei, seine eigene Mitte wiederzufinden und dabei inneren Stress abzulegen.

4. Doku Bayerischer Rundfunk: Die Kraft der Intuition

5. Wie funktioniert Intuition im Alltag?

Ist man entspannt, dann funktioniert auch im Alltag und Berufsleben die Intuition wieder besser. Dabei ist ein Punkt absolut wichtig, denn das Vertrauen auf die eigene Intuition bedeutet nicht, dass man alles nur durch die rosarote Brille sieht und sich alles schönredet. Auch bedeutet das nicht, dass man ein Ergebnis durch Intuition erzwingen kann – auch Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Vielmehr sind es die neuen Überlegungen, Gedanken oder Ideen, die aus der Intuition heraus entstehen. Plötzlich sieht man eine Lösung, wo vorher nur Dunkelheit herrschte. Oder es kommen Ideen, wo bisher Ideenlosigkeit regierte.

Meist sind es die passenden Fragen, die der Intuition einen Weg weisen. Hierbei gilt es zu unterscheiden, ob man gute oder schlechte Fragen stellt. Schlechte Fragen liefern meist nur Ausreden oder drängen einen in die Ecke. Gute Fragen hingegen lassen in eine neue Richtung blicken und Möglichkeiten entdecken.

Oft passiert es sogar, dass die alles entscheidende Idee nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich über Nacht kommt. Während wir schlafen arbeitet unser Geist über Nacht weiter. Am Morgen haben wir dann oft eine gute Idee mit Potenzial.

6. Welche Fragen empfehlen Redner?

Fragen haben eine große Kraft, um unseren Zustand zu verändern und um unseren Geist in eine neue Richtung zu lenken. Letztlich sind es immer Fragen, die uns zum Nachdenken anregen. Doch die Art der Fragestellung hat einen erheblichen Einfluss auf die Antworten, die wir erhalten.

Tony Robbins sagt dazu sinngemäß:

„Die Qualität der Fragen, die Du Dir selbst stellst, hat einen großen Einfluss auf die Qualität der Antworten, die Du bekommst. Stelle schlechte Fragen und Du bekommst schlechte Antworten – stellst Du gute Fragen, dann bekommst Du gute Antworten. Also ... stelle GUTE Fragen!“

Schlechte Fragen engen einen beim Denken ein und machen im schlimmsten Fall sogar handlungsunfähig. Oft werden schlechte Fragen mit WARUM oder WIESO eingeleitet. Doch die Fragen nach dem Warum oder Wieso führen oft gedanklich in die Enge, denn zumeist bringen diese Fragen nur Ausreden und Rechtfertigungen als Antworten.

Gute Fragen hingegen lassen einen in eine neue Richtung blicken bzw. denken. Diese Fragen werden meist mit WIE eingeleitet. Diese Fragen werfen die Suche nach einer Lösung an und unsere Intuition kann zeigen, was möglich ist.

Oder anders ausgedrückt: Schlechte Fragen konzentrieren sich mehr auf Probleme, gute Fragen mehr auf Lösungen.

7. Was lähmt die Intuition?

Stress, Unsicherheiten, Unklarheiten, Streit etc. lähmen die Intuition. Auch dadurch werden wir handlungsunfähig, denken immer wieder über alles Mögliche nach und stellen uns dabei oft immer wieder dieselben einengenden Fragen. Wir grübeln, sorgen uns oder lassen unseren Ängsten freien Lauf. All das setzt unsere Intuition außer Gefecht und raubt uns den Schlaf – oder bereiten uns wortwörtlich Kopfschmerzen. All das sind Zeichen dafür, dass Körper und Geist voneinander getrennt sind und die Intuition gelähmt ist.

Aber auch mangelnde Fähigkeiten oder Überforderung im Job können uns stressen und so unsere Intuition außer Gefecht setzen. Gerade deshalb ist es wichtig, im eigenen Flow-Kanal zu agieren. Der Flow-Kanal beschreibt hierbei einen Bereich, der von Fähigkeiten und Anforderungen gebildet wird. Überfordern wir uns, oder sind wir von einer Aufgabe sogar unterfordert, dann kann das Stress auslösen und so die Intuition irritieren. Doch ist man hier im Gleichgewicht und arbeitet in seinem idealen Flow-Kanal, dann kann eine gut funktionierende Intuition ein großartiger Wegbegleiter sein.

8. Fazit zum Thema Intuition als Vortrag

Eine gut funktionierende Intuition ist ein starker Wegbegleiter durch den Alltag. Doch auch die Intuition will gepflegt und trainiert werden. Dabei gilt, dass man seine eigene Intuition niemals unter Stress setzen darf, denn dann ist die Intuition meist ein schlechter Ratgeber.

Das Hier und Jetzt entscheidet … nichts lässt sich erzwingen – schon gar nicht die Intuition.

Redner, die einen Vortrag zum Thema Intuition halten:

Dirk-Oliver Lange

Redner · Berater · Coach

"Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll" Als Speaker und Mentor verfüge über 20 Jahre Expertise im Selbstwert-Mentoring auf Managementebene. Humorvoll inspiriere ich meine Zuhörer mit trockenem Humor und hanseatischen Understatement direkt und ehrlich auf den Punkt.



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