Vortrag Ernährung: Hier finden Sie Redner für gesunde Ernährung

Redner, die einen Vortrag über gesunde Ernährung halten, setzen wertvolle Akzente.

Ein gesundes Unternehmen braucht gesunde Mitarbeiter. Ein gesundes Unternehmen fördert die Gesundheit seiner Mitarbeiter. Das Eine bedingt das Andere, da alles in einer Wechselbeziehung steht. Deshalb setzen viele Unternehmen heute zunehmend auf Prävention und gesundheitliche Unterstützung ihrer Mitarbeiter.


Redner, die einen Vortrag über Ernährung halten:

Alain Sutter

Redner

Nicht nur beruflich geht er auf seine Mitmenschen ein, auch privat unterstützt er zusammen mit weiteren Sportlern soziale Projekte in der Schweiz. Bunt Kickt Gut, Blind Spot oder MYSA, sowie die Jugendförderung liegen ihm am Herzen - er geht auf sein Publikum ein.

1. Welche Tipps geben Redner für eine gesunde Ernährung?

Im Vortrag werden oft einfach umzusetzende Ideen vermittelt, die sich leicht in jeden Alltag einbinden lassen. Im Kern geben Redner häufig folgende Anregungen für eine gesunde Ernährung:

  1. Nur essen, wenn man hungrig ist
  2. in Ruhe essen und Zeit zum Essen nehmen
  3. gründlich kauen
  4. auf Desserts verzichten
  5. lieber später frühstücken und am Morgen nur etwas trinken und ein wenig Obst
  6. kein Essen nach 18.00 Uhr
  7. lieber mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt
  8. die richtigen Getränke wählen
  9. am Morgen mit einem Glas Wasser starten
  10. Zucker ist ein Feind

Diese 10 Impulse aus einem Vortrag zum Thema Ernährung helfen dabei, sich dauerhaft gesund zu ernähren.

2. Wie kann nach einem Vortrag auch die Ernährung wirklich verändert werden?

Zuerst gilt, dass alle zuvor genannten Impulse nicht alle auf einmal umgesetzt werden müssen. Ideal ist eine schrittweise Umstellung. So lassen sich über einen längeren Zeitraum hinweg einzelne Impulse in echte Gewohnheiten im persönlichen Alltag verankern. Idealerweise lassen sich ein oder zwei Impulse zusammenfassen, welche über einen Zeitraum von jeweils 20 bis 30 Tagen bewusst im Alltag umgesetzt werden.

Danach geht es daran, weitere Gewohnheiten zu übernehmen. Am Ende hat man dann nach 8 bis 12 Monaten alle Gewohnheiten übernommen. Sicherlich ist das ein langfristiges Ziel, doch mit kleinen Helfern auf dem Smartphone lassen sich Gewohnheiten gezielt verfolgen und so trainieren, dass diese automatisch im Alltag ihren Platz finden.

Üblicherweise braucht es drei bis vier Wochen, bis eine Gewohnheit so erlernt ist, dass diese automatisch erfolgt. Erst wenn man das Gefühl hat, dass neue Gewohnheiten automatisch und routinemäßig passieren, sollten neue Gewohnheiten trainiert werden. Wie schon angemerkt, so etwas braucht Zeit. Doch mit einem klaren Ziel und kleinen Helfern auf dem Smartphone lassen sich Gewohnheiten erlernen. Letztlich ist es wie beim Autofahren. Zuerst ist es ungewohnt, doch mit jeder weiteren Lehrstunde wird es immer einfacher. Irgendwann ist der Punkt dann erreicht, an dem alles automatisch läuft.

Es geht also nicht darum, alles auf einmal umzustellen, sondern schrittweise den Körper an neue Ernährungsgewohnheiten zu gewöhnen. Besser sind hier kleine Änderungen und Umgewöhnungen – entscheidend ist nur, dass man, auch nach Rückschlägen, dranbleibt. Ein Vortrag zum Thema Ernährung kann hier viele Ideen für die praktische Umsetzung liefern.

3. Wie lauten die wichtigsten Regeln für eine gesunde Ernährung?

Es gibt, wie in der Einleitung aufgeführt, 10 konkrete Impulse für eine gesunde Ernährung. In einem Vortrag zum Thema Ernährung könnten Redner ihre Botschaften beispielsweise wie folgt verdeutlichen:

Regel 1 für eine gesunde Ernährung: Nur essen, wenn man hungrig ist

Hunger ist ein guter Indikator, doch teilweise haben wir aufgehört, auf unseren Magen zu hören. Von daher ist es sinnvoll, bewusst immer nur dann etwas zu essen, wenn man auch wirklich hungrig ist. Das bedeutet aber auch, aufzuhören, wenn man satt ist. Doch das haben wir teilweise verlernt und müssen den Impuls zum Aufhören neu entdecken. Hier geht es also darum, wieder mehr auf den eigenen Körper zu hören.

Regel 2 für eine gesunde Ernährung: Wirklich Zeit nehmen zum Essen

Um auf den eigenen Körper zu hören braucht es etwas Zeit. Zum einen, damit der Körper den passenden Impuls senden kann. Zum anderen, damit wir diesen Impuls auch wirklich wahrnehmen.

Deshalb die Empfehlung: Langsam essen.

Sollte das nicht möglich sein, also wenn man hungrig oder in Eile ist, dann werden nur ein paar Bissen empfohlen – keine Hauptmahlzeit. Erst wenn Ruhe eingekehrt ist, ist der Zeitpunkt für ein Essen in Ruhe gekommen.

Regel 3 für eine gesunde Ernährung: Gründlich kaufen

Schon seit frühester Kindheit hören wir immer wieder, dass wir jeden Bissen lange kauen sollen – da ist etwas dran. Im Idealfall heißt es, dass man 30 bis 35 Mal kauen soll, bevor man schluckt. Essen ist kein Wettbewerb in Schnelligkeit.

Regel 4 für eine gesunde Ernährung: Auf Desserts verzichten

Für die Verdauung sind Süßigkeiten direkt nach dem Essen ungünstig. Der darin enthaltene Zucker ist eh ungesund. Besser ist es, mit dem Dessert gut eine halbe Stunde nach der Hauptmahlzeit zu warten. Einer der Vorteile dabei ist, dass während des Wartens die Lust auf Süßes meist ganz von alleine vergeht. Wenn man dennoch Lust auf ein Dessert hat, dann behindert dieses nicht mehr so stark die Verdauung der letzten Mahlzeit.

Ein weiterer Vorteil ist, dass an dieser Stelle schon das Sättigungsgefühl eingesetzt hat, so dass schon ein kleines Dessert ausreicht, um Befriedigung zu erfahren.

Regel 5 für eine gesunde Ernährung: Nicht zwanghaft frühstücken

Es ist wenig sinnvoll, sich selbst morgens zum Frühstück zu zwingen. Hier spielt natürlich die erste Regel mit, denn man soll ja nur essen, wenn man auch wirklich Hunger hat. Besser ist es, einen kleinen gesunden Snack vorzubereiten, den man gegebenenfalls zu sich nehmen kann – also keine Hauptmahlzeit!

Das eigentliche Frühstück kann dann zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Die richtige Vorbereitung ist hier das A und O, um ungesunde Snacks vom Bäcker oder aus der Kantine zu vermeiden.

Regel 6 für eine gesunde Ernährung: Nicht nach 18.00 Uhr essen

Spätes Essen belastet den Magen sowie das Verdauungssystem. Mit vollem Magen schläft es sich nicht gut. Auch hier sollte man genau auf seinen Körper hören und beobachten, wann man ins Bett geht und wann welche Mahlzeiten noch guttun.

Regel 7 für eine gesunde Ernährung: Nicht zwanghaft wenig bzw. viel essen

Wer beispielsweise auf den Blutzuckerspiegel achten muss, der sollte auf mehrere kleine Mahlzeiten setzen, die über den Tag verteilt werden. Für gesunde Menschen ist es okay, wenn sie zwei große Mahlzeiten am Tag essen.

Entscheidend ist, auf das eigene Hungergefühl zu achten und sich entsprechend zu verhalten.

Regel 8 für eine gesunde Ernährung: Auf die richtigen Getränke achten

Der Mensch besteht größtenteils aus Wasser. Alle Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass Wasser das beste Getränk ist. Zu vermeiden sind alle mit Zucker versetzten Getränke, wie Limonaden, Soft- oder Energydrinks.

Vorsicht ist geboten bei Smoothies und Säften. Diese enthalten meist viel Energie und sind eher als Zwischenmahlzeit oder Vorspeise zu verstehen. Außerdem sind Säfte und Smoothies meist zusätzlich mit Zucker versetzt. Besser ist es, Smoothies selbst herzustellen oder Säfte zu pressen. Dadurch weiß man, was wirklich enthalten ist.

Regel 9 für eine gesunde Ernährung: Morgens ein Glas Wasser

Ein Glas Wasser am Morgen, direkt nach dem Aufstehen getrunken, kann wahre Wunder wirken und eine extrem belebende Wirkung haben. Je nach Belieben kann man das Wasser auch leicht erwärmen oder für den Geschmack mit etwas frisch gepresster Zitrone anreichern. Das Wasser fördert die Verdauung und hilft, die nächtlich angesammelten Schlacken im Körper auszuleiten.

Regel 10 für eine gesunde Ernährung: Verzicht auf Zucker

Im Zuge der Industrialisierung wurde unserer Nahrung immer mehr Zucker beigesetzt. Zucker ist lecker und spricht unser Belohnungssystem direkt an. Wir lieben Zucker, doch die Menge an Zucker, die wir heute direkt und indirekt zu uns nehmen, ist ungesund.

Das betrifft nicht nur Süßigkeiten, sondern auch Fruchtjoghurts, Süßspeisen, Kuchen etc. Zu viel Zucker sorgt für Unwohlsein und fördert die Entstehung von Krankheiten. Mehr noch, Zucker ist fast schon wie eine Droge: der Entzug von Zucker braucht ähnlich viel Geduld. Doch ein Leben ohne Zucker bringt viele Vorteile, wie …

  • ein besseres Konzentrationsvermögen,
  • weniger Aufenthalte beim Zahnarzt,
  • Nachlassen von chronischen Beschwerden,
  • höhere Leistungsfähigkeit
  • und viele mehr.

4. SWR Reportage: Gesunde Ernährung – was dürfen wir alles essen?

5. Fazit

Ein Vortrag zum Thema gesunde Ernährung kann das Leben von vielen Menschen positiv beeinflussen, das Wohlbefinden steigern und für eine höhere Leistungsfähigkeit sorgen. Denn eine gesunde Ernährung ist ideal, um zufriedener und glücklicher zu sein.

Redner, die einen Vortrag über Ernährung halten:

Marcus Lauk

Redner · Trainer

Der Gesundheitsphilosoph.



Möglicherweise sind folgende Ratgeberbeiträge auch für Sie interessant: