Vortrag über Entscheidungen treffen: Redner zum Thema Entscheidungen hier!

Wie treffe ich gute Entscheidungen? Redner mit einem Vortrag zum Thema Entscheidungen treffen liefern Ideen, wie wir uns richtiger bzw. besser entscheiden können. Kernfrage dabei ist: „Nach welchen Kriterien soll ich die Entscheidung treffen?“


1. Mit welchen Fragen wird der Entscheidungsprozess erleichtert?

Auf der einen Seite sollte man bei Entscheidungen auf das eigene Bauchgefühl hören. Doch das ist nur ein Indikator. Zusätzlich ist es wichtig, eine Entscheidung aus verschiedenen Perspektiven heraus so zu betrachten, um einzelne Details besser zu hinterfragen und zu erkennen, ob eine Idee etwas taugt, oder ob diese Idee eventuell nicht so gut ist, wie sie klingt.

An dieser Stelle lohnt es sich, den eigentlichen Entscheidungsprozess näher zu beleuchten, indem die jeweilige Idee mit vier Fragen auf den Prüfstand gestellt werden.

Diese Fragen lauten

  1. Wo liegen die Stärken dieser Idee? Was bringen mir diese?
  2. Welche Schwächen gibt es? Wie wirken diese sich gegebenenfalls aus?
  3. Welche Chancen bringt diese Idee mit? Was könnte sich daraus ergeben?
  4. Mit welchen Risiken muss ich rechnen? Welche Konsequenzen bringen diese mit sich?

Diese vier Fragen sind das Fundament der SWOT-Analyse. Um zu analysieren, ob eine Idee oder ein Vorhaben eine Chance hat oder Risiken in sich trägt, sollte diese zuerst intensiv im Coaching mittels der SWOT-Analyse durchleuchtet werden. Doch die Chancen und Risiken stellen nur eine Bandbreite dar. Denn auf der anderen Bandbreite gibt es auch noch die Stärken und Schwächen einer Idee, bzw. die Stärken und Schwächen des Unternehmens bei der Umsetzung.

Das Akronym SWOT steht für …

  • S = Strengths (Stärken)
  • W = Weaknesses (Schwächen),
  • O = Opportunities (Chancen) und
  • T = Threats (Risiken)

Die SWOT-Analyse ist nicht nur im Coaching wichtig, um einzelne Entscheidungen zu begleiten, sondern diese spielt auch in Gesprächen mit Banken und Investoren eine entscheidende Rolle. Auch Investoren und Banken müssen abwägen, ob sie sich für oder gegen eine Idee bzw. Vorhaben entscheiden. Deshalb ist diese Analyse auch Pflicht in jedem Businessplan, um Marktchancen und Risiken auf Basis der aktuellen Stärken und Schwächen des Unternehmens gegeneinander abzuwägen.

Redner, die einen Vortrag über Entscheidungen halten:

Prof. Dr. Hartmut Walz

Redner

Einfach genial entscheiden - erhellende Impulsvorträge im InfoTainment-Stil

Dr. Hans-Georg Häusel

Redner · Trainer

Faszinierende Vorträge mit "Hirn".

2. Wie oft sollte man die SWOT-Analyse anwenden?

Im Coaching kann man die SWOT-Analyse im Gespräch praktisch bei jeder Fragestellung einsetzen. Läuft das Coaching in Richtung Unternehmensentscheidungen hinaus, dann sollte hier die SWOT-Analyse regelmäßig für das Unternehmen und einzelne Angebote, Produkte, Lösungen und Leistungen durchgeführt werden.

Ziel hierbei ist es, einzelne Angebote, Produkte, Lösungen und Leistungen regelmäßig auf ihre aktuellen Marktchancen hin zu durchleuchten. Gerade in einem ständig wechselnden Marktumfeld ist das wichtig, um hier Chancen und mögliche Schwächen des eigenen Unternehmens rechtzeitig zu erkennen. Durch diese Erkenntnis ist man dann in der Lage, Chancen rechtzeitig zu nutzen oder bei potenziellen Schwächen zeitnah gegenzusteuern.

Somit stellt sich nicht die Frage, wie oft man eine SWOT-Analyse durchführt, sondern in welcher Frequenz. Es ist eine der Hauptaufgaben eines Unternehmers, regelmäßig und systematisch Marktchancen und Risiken im aktuellen Umfeld zu ermitteln. Nur durch diesen Prozess ist es möglich, die eigenen Stärken wirkungsvoll auszuspielen und bei sich abzeichnenden Schwächen rechtzeitig zu handeln.

Somit ist die SWOT-Analyse sowohl im Coaching, bei der Produktentwicklung und natürlich auch bei der Finanzierung wichtig, wenn nicht sogar für Investoren absolut entscheidend, denn ohne ausführliche SWOT-Analyse können auch sie keine fundierte Entscheidung treffen.

In ihrem Vortrag weisen Redner fast immer darauf hin, dass jede Entscheidung Konsequenzen mit sich bringt. Gleiches gilt aber auch für jede Entscheidung, die nicht getroffen wird. Auch jede Unterlassung bringt somit ihre Konsequenzen mit sich.

3. Wie funktioniert die SWOT-Analyse?

Gehen wir einmal davon aus, dass die SWOT-Analyse im unternehmerischen Umfeld genutzt wird.

Daraus ergeben sich folgende Schritte:

  1. Ausführliche Analyse des unternehmerischen Umfelds,
  2. Ermittlung der eigenen Stärken und Schwächen und
  3. erkennen der möglichen Chancen und Risiken, um
  4. daraus geeignete Maßnahmen und Strategien abzuleiten.

Betrachtet man im Vortrag Stärken und Schwächen, dann wird schnell klar, dass man diese nicht isoliert betrachten kann. Oftmals gibt es bestimmte Abhängigkeiten von anderen Faktoren, wie beispielsweise Kundenwünsche, Marktumfeld, Wettbewerb, Positionierung des Unternehmens oder seiner Produkte, Angebote, Lösungen und Leistungen.

Es ist wichtig, die richtigen Stärken und Schwächen zu ermitteln. Redner weisen darauf hin, dass man Schwächen nicht überbewertet, bzw. sich von möglichen Stärken nicht blenden lässt.

Letztlich geht es darum, Chancen und Möglichkeiten zu entdecken, Risiken abzuwenden bzw. Produkte, Angebote, Lösungen und Leistungen profitabel auf den Markt zu bringen. Hier gibt es viele Chancen, die es zu entdecken gilt. Doch auch die Risiken müssen betrachtet werden. Vernachlässigt man diese, dann kann das schnell das Aus für das jeweilige Vorhaben bedeuten bzw. die getroffene Entscheidung stellt sich als schlechte Entscheidung heraus.

4. 3sat Doku: Risiko und Entscheidung

5. Wie könnten Redner die SWOT-Analyse im Vortrag anreißen?

Nehmen wir einmal an, wir wollen Trends erkennen, um über diesen Weg dann die passenden Innovationen zu entwickeln.

Daraus ergeben sich vier einzelne Schritte:

5a) Wie lassen sich mögliche Trends ermitteln?

Idealerweise startet man mit einer Analyse des unternehmerischen Umfelds und einer detaillierten Betrachtung des direkten und indirekten Wettbewerbs. Nach und nach entwickeln sich daraus unterschiedliche Trendfaktoren, die entweder für das Unternehmen eine gute Chance oder ein potenzielles Risiko darstellen.

Idealerweise kann man für jeden einzelnen Faktor eine Skala von -9, 0 und bis +9 erstellen. Dabei werden dann die entsprechenden Risiken im negativen Bereich von -1 bis -9 abgebildet, die Chancen im Bereich von +1 bis +9. 0 ist in diesem Fall eine neutrale Bewertung. Am Ende erhält man hier ein sehr gutes Bild für mögliche Trends und die daraus resultierenden Chancen und Risiken.

5b) Wie lassen sich die eigenen Stärken und Schwächen visualisieren?

Auf ähnliche Art und Weise lassen sich auch die eigenen Stärken und Schwächen herausarbeiten. Dabei sollten unterschiedliche Faktoren auf den Prüfstand gestellt werden, wie beispielsweise das Management und Erfahrung, Unternehmenskultur, Mitarbeitererfahrung, Qualität, Service, Image, Design, Standort, Effizienz, Finanzstärke, Kapitalzugang, Margen und andere Faktoren.

All diese Faktoren lassen sich ebenso auf einer Skala von -9 bis +9 abbilden. Dabei steht die Skale bis -9 für die Schwächen, 0 ist neutral und die Skala bis +9 geben der jeweiligen Stärke eine Position. Am Ende ergibt sich auch hieraus ein übersichtliches Profil mit den jeweiligen Stärken und Schwächen.

5c) Wie lassen sich Chancen und Risiken erkennen?

Legt man nun die jeweiligen Ergebnisse nebeneinander, dann lassen sich daraus leicht die jeweiligen Trends ableiten. Idealerweise überträgt man hierbei die Top-5-Stärken und die Top-5-Schwächen in die erste Spalte einer Tabelle und überlegt nun in den weiteren Spalten, bei welchen Top-3-Chancen diese Stärken und Schwächen die größtmögliche Wirkung entfalten.

Auf die gleiche Art und Weise stellt man auch die Risiken und die jeweiligen Schwächen gegenüber. Dadurch erhält man einen guten Überblick über die jeweiligen Chancen und Risiken im Verhältnis zu den größten Stärken und Schwächen.

5d) Wie lassen sich am Ende Maßnahmen planen und umsetzen?

Am Ende der Analyse steht meist ein klares Bild von einer aktuellen IST-Situation und einer Auswahl von Möglichkeiten. Im nächsten Schritt geht es dann darum, zu entscheiden, welche einzelnen Maßnahmen (unter Berücksichtigung der wichtigsten Chancen und Risiken) umgesetzt werden sollen.

Steht die Entscheidung, bzw. die Entscheidungen, dann geht es im nächsten Schritt darum, die jeweiligen Ziele zu definieren, kreative Wege zum Ziel zu finden und einzelne Maßnahmen zu beschließen. Diese müssen verbindlich im Unternehmen budgetiert als auch adressiert werden, so dass alle genau wissen, was im Einzelnen zu tun ist, um das Ziel zu erreichen.

6. Sollten Redner die SWOT-Analyse im Vortrag ausführlich thematisieren?

Nur dann, wenn der Auftraggeber dies im Vorgespräch ausdrücklich wünscht. Andernfalls ist die Gefahr zu groß, dass für dieses spezielle Analysewerkzeug der zeitliche Rahmen nicht passt. Aber für ein Coaching oder eine Beratung ist dieses Werkzeug sehr wertvoll.



Möglicherweise sind folgende Ratgeberbeiträge für Sie interessant: